Wiener Kammeroper: Unterrichtsministerin Claudia Schmied rechtfertigt das Streichen von Subventionen

Wien (OTS) - Eine Petition, gerichtet an Unterrichtsministerin Claudia Schmied und Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny, trat im Frühsommer für den Erhalt der Wiener Kammeroper ein. Diese war in finanzielle Schieflage geraten, nachdem der Bund seine Subventionen zunächst gekürzt hatte und sie in Zukunft ganz einstellen wird. In der September-Ausgabe der BÜHNE rechtfertigt Unterrichtsministerin Claudia Schmied diese Kürzungen. "Die Kammeroper wurde in den letzten Jahren durch unseren Beirat stets negativ beurteilt, daher hat sie auch keine Empfehlungen mehr für weitere Förderungen erhalten. Trotzdem haben wir der Kammeroper in den letzten Jahren noch beträchtliche Subventionen zukommen lassen, gleichzeitig aber mir ihr und der Stadt Wien vereinbart, dass das Projekt Kammeroper in Zukunft schwerpunktmäßig von der Stadt Wien betreut werden wird. Das ist die Vereinbarung, also ein bewusster, mit allen Beteiligten besprochener Konsens, mit dem Ziel, die Kammeroper neu zu positionieren." Förderung von Kunst und Kultur sei, mit Ausnahme der Bundesmuseen und der Bundestheater, "primär Ländersache", so Schmied, die aber hofft, "dass der Übergang in geordneten Bahnen gelingt, dass es also nicht zu einer Insolvenz kommt mit all den damit verbundenen negativen Folgen", sondern dass es gelingt, "neue, gesicherte und finanziell leistbare Wege zu beschreiten".

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