- 30.08.2011, 10:05:58
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BZÖ-Grosz/Spadiut: Statt ÖVP-Selbstbehalte endlich eine Zusammenlegung der SV-Anstalten!
"Edlinger-Ploder will bei Menschen aber nicht bei System sparen"
Graz (OTS) - "7,65 Prozent des Gesamtlohnes zahlen Arbeiter und
Angestellte monatlich in die gesetzliche Krankenversicherung, für die
Unfallversicherung werden zusätzlich 1,4 Prozent des Gesamtlohnes
abgezogen, die Rezeptgebühr beträgt 5,10 Euro für jedes Medikament,
das Service-Entgelt für die E-card beträgt jährlich 10 Euro, für
Aufenthalte im Krankenhaus ist bereits ein Selbstbehalt zu leisten,
Selbstbehalte für Heilbehelfe sind so hoch wie nie zuvor, die
Pensionsversicherung kassiert 22,8 Prozent des Gesamtlohnes pro Jahr,
in die Arbeitslosenversicherung bezahlen die arbeitenden
Österreicherinnen und Österreicher noch einmal 6 Prozent ihres
Gesamtlohnes, 37,85 Prozent von dem gesamten Geld, das ein
Arbeitgeber für seinen Dienstnehmer aufwenden muss, kassiert der
Staat! Dafür bekommen die Versicherten ein Zwei-Klassen-Medizin und
einen aufgeblähten SPÖ/ÖVP-Funktionärsstaat. Ein weiterer
Selbstbehalt ist nicht nur eine weitere Belastung der Menschen sowie
ein Einbetonieren des derzeitigen Konkurssystems der Kassen, sondern
auch ein weiterer gesundheitspolitischer Schwachsinn aus dem Hause
einer vollkommen unwissenden und überforderten ÖVP-Landesrätin
Edlinger-Ploder", so der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz in
einer gemeinsamen Erklärung mit BZÖ-Gesundheitssprecher Abg. Dr.
Wolfgang Spadiut.
Edlinger-Ploder wolle bei den Menschen, aber nicht beim System
sparen, orteten die beiden BZÖ-Mandatare. "Mit einer grenzenlosen
Beharrlichkeit nervt Edlinger-Ploder seit Wochen die österreichischen
Versicherten. Zuerst mit der Einführung der Erbschaftssteuer und nun
mit der Einführung von weiteren Selbstbehalten bei niedergelassenen
Ärzten. Als Beispiel nennt Edlinger-Ploder die
Bauernsozialversicherung - eine Anstalt, die knapp vor dem Konkurs
steht. Dies zeigt aber, dass die Frau Landesrätin leider keinen
blassen Schimmer vom Gesundheitssystem hat. Wir wollen endlich eine
Zusammenlegung der 22 Sozialversicherungen und eine
bundesländerübergreifende Reform im Gesundheits- und Pflegewesen. Wir
müssen endlich beim System den Sparstift ansetzen - dieses
Sozialversicherungssystem ist ein Fass ohne Boden", so Grosz und
Spadiut.
Rückfragehinweis:
BZÖ-Steiermark/Presse
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