BZÖ-Grosz/Spadiut: Statt ÖVP-Selbstbehalte endlich eine Zusammenlegung der SV-Anstalten!

"Edlinger-Ploder will bei Menschen aber nicht bei System sparen"

Graz (OTS) - "7,65 Prozent des Gesamtlohnes zahlen Arbeiter und Angestellte monatlich in die gesetzliche Krankenversicherung, für die Unfallversicherung werden zusätzlich 1,4 Prozent des Gesamtlohnes abgezogen, die Rezeptgebühr beträgt 5,10 Euro für jedes Medikament, das Service-Entgelt für die E-card beträgt jährlich 10 Euro, für Aufenthalte im Krankenhaus ist bereits ein Selbstbehalt zu leisten, Selbstbehalte für Heilbehelfe sind so hoch wie nie zuvor, die Pensionsversicherung kassiert 22,8 Prozent des Gesamtlohnes pro Jahr, in die Arbeitslosenversicherung bezahlen die arbeitenden Österreicherinnen und Österreicher noch einmal 6 Prozent ihres Gesamtlohnes, 37,85 Prozent von dem gesamten Geld, das ein Arbeitgeber für seinen Dienstnehmer aufwenden muss, kassiert der Staat! Dafür bekommen die Versicherten ein Zwei-Klassen-Medizin und einen aufgeblähten SPÖ/ÖVP-Funktionärsstaat. Ein weiterer Selbstbehalt ist nicht nur eine weitere Belastung der Menschen sowie ein Einbetonieren des derzeitigen Konkurssystems der Kassen, sondern auch ein weiterer gesundheitspolitischer Schwachsinn aus dem Hause einer vollkommen unwissenden und überforderten ÖVP-Landesrätin Edlinger-Ploder", so der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz in einer gemeinsamen Erklärung mit BZÖ-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Wolfgang Spadiut.

Edlinger-Ploder wolle bei den Menschen, aber nicht beim System sparen, orteten die beiden BZÖ-Mandatare. "Mit einer grenzenlosen Beharrlichkeit nervt Edlinger-Ploder seit Wochen die österreichischen Versicherten. Zuerst mit der Einführung der Erbschaftssteuer und nun mit der Einführung von weiteren Selbstbehalten bei niedergelassenen Ärzten. Als Beispiel nennt Edlinger-Ploder die Bauernsozialversicherung - eine Anstalt, die knapp vor dem Konkurs steht. Dies zeigt aber, dass die Frau Landesrätin leider keinen blassen Schimmer vom Gesundheitssystem hat. Wir wollen endlich eine Zusammenlegung der 22 Sozialversicherungen und eine bundesländerübergreifende Reform im Gesundheits- und Pflegewesen. Wir müssen endlich beim System den Sparstift ansetzen - dieses Sozialversicherungssystem ist ein Fass ohne Boden", so Grosz und Spadiut.

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