meritus Unternehmenspreis 2011: Der Countdown läuft! Einreichfrist endet am 15.9.2011

Klare ökonomische Vorteile für Unternehmen mit Diversity-Maßnahmen für Schwule und Lesben; Minister/innen Heinisch-Hosek, Mitterlehner und Hundstorfer sind Juror/innen

Wien (OTS) - Nur noch wenige Tage haben Unternehmen die Möglichkeit, am Rennen um den meritus Unternehmenspreis teilzunehmen. Die Bewerbungsfrist endet am Donnerstag, 15. September 2011. Ausgezeichnet werden dabei Betriebe, die in ihrem Diversity-Management die Dimension "sexuelle Orientierung" in besonderer Weise berücksichtigen. Die Initiator/innen des meritus sind die beiden Vereine Queer Business Women (QBW) und austrian gay professionals (agpro).

Auf www.meritus.or.at finden sich alle nötigen Infos, die man für eine Einreichung benötigt.

Vorteile für Unternehmen

Aus ökonomischer Sicht sprechen u.a. diese Vorteile für die Implementierung eines Diversity Management-Ansatzes, der zu einer Optimierung des Arbeitklimas für lesbische Mitarbeiterinnen und schwule Mitarbeiter führt:

- Leistungssteigerung: Sind schwule und lesbische Lebensweisen im Arbeitsalltag nicht akzeptiert, so hemmt dies die Produktivität dieser Mitarbeiter/innen. Sie müssen Energie aufwenden, ihr "Anderssein" zu verbergen. Hinzu kommen mehr Fehlzeiten oder eine höhere Fluktuation. Entsprechende Diversity-Maßnahmen schaffen Abhilfe: Die Mitarbeiter/innen können ihre Energie wieder in die eigentliche Arbeitsleistung investieren und tragen somit mehr zum Unternehmenserfolg bei.

- Erweiterung der Zielgruppen: Unternehmen können ihren Umsatz erhöhen, indem sie durch gezielte Maßnahmen Schwule und Lesben als Zielgruppen ansprechen.

- Vorsprung bei der Personalbeschaffung: Kommunizieren Unternehmen ihre Diversity-Maßnahmen nach außen, so sind sie auch für eine größere Grundgesamtheit an potenziellen Mitarbeiter/innen von Interesse. Sie haben somit eine bessere Ausgangsposition im Wettbewerb um die fähigsten Mitarbeiter.

Die Jury

Nach Ende der Einreichfrist kürt eine prominent besetzte Jury die Preisträger/innen in den beiden Kategorien kleine und mittlere Unternehmen (bis 250 Mitarbeiter/innen) sowie Großunternehmen (ab 251 Mitarbeiter/innen). Als Juroren konnten u.a. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Wirtschaftminister Reinhold Mitterlehner, Sozialminister Rudolf Hundstorfer und Arbeiterkammer Wien-Präsident Herbert Tumpel verpflichtet werden. Den Ehrenschutz übernimmt Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. Die Bekanntgabe der Gewinner/innen erfolgt im Rahmen einer festlichen Gala am Donnerstag, 20. Oktober 2011.

Statements der Schirmherrin und einzelner Juror/innen

Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien (Ehrenschutz): "Unterschiedliche Lebensstile und Werthaltungen zu tolerieren und ihnen respektvoll gegenüber zu treten gehört zu den Grundregeln einer zivilisierten Gesellschaft. Wer Vielfalt als Bereicherung sieht, kann auch die Potenziale nutzen, die sich daraus ergeben. Auch die sexuelle Orientierung eines Menschen ist eine Dimension seiner Persönlichkeit, die es zu respektieren gilt. Homosexuelle Menschen mit all ihren Fähigkeiten und mitunter besonderen Begabungen sind Teil jener Vielfalt, die unsere Gesellschaft stark und unsere Wirtschaft erfolgreich macht."

Gabriele Heinisch-Hosek, Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Öffentlichen Dienst (Jurorin): "In unserer Gesellschaft setzt sich nach und nach die Erkenntnis durch, dass Vielfalt Chancen eröffnet und Bereicherung bringt. Auch Unternehmen erkennen zunehmend die Bedeutung von Diversity. Dennoch werden einzelne Bereiche wie Homosexualität viel zu oft tabuisiert und im beruflichen Kontext ausgeklammert. Hier gilt es entgegenzusteuern und Vorbilder aufzuzeigen."

Rudolf Hundstorfer, Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (Juror): "Sozial orientiertes unternehmerisches Handeln bedeutet nicht nur den Fokus auf Effizienz und wirtschaftliche Gewinnmaximierung zu legen, sondern auch gesellschaftliche Realitäten, die in der eigenen Belegschaft abgebildet sind, wahrzunehmen und zu berücksichtigen. Nur in einem diskriminierungsfreien Arbeitsumfeld können die Mitarbeiter/innen ihre unterschiedlichen Potenziale vollständig und frei entfalten. "

Reinhold Mitterlehner, Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend (Juror): "Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, dass Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Orientierung möglichst bald der Vergangenheit angehören. Wir müssen daher Vielfalt in jeder Hinsicht als Chance und Ressource begreifen. Umso erfreulicher ist es, dass immer mehr Unternehmen erkennen, dass auch personelle Vielfalt einen wirtschaftlichen Erfolgsfaktor darstellt."

Rückfragen & Kontakt:

Stefan Grampelhuber
Tel.: (0660) 12 42 838
stefan_grampelhuber@aon.at
Web: www.meritus.or.at

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