JVP-Melchior ad Faymann: "Österreich-Dienst" stellt richtige und notwendige Reform der Wehrpflicht dar

Wehrpflichtdebatte sollte mit Wertschätzung und zukunftsorientiert geführt werden

Wien, 29. August 2011 (OTS) Die aktuellen Aussagen von Bundeskanzler Faymann zur Wehrpflicht lösen in der Jungen ÖVP Verwunderung aus: "Das Bundesheer und damit auch viele wehrpflichtige Soldaten haben sich durch ihren aufopferungsvollen Einsatz bei Hochwassereinsätzen und anderen Katastrophen unseren größten Respekt und nicht unsere Geringschätzung verdient. Diese Menschen nun als Dilettanten hinzustellen ist ihrer Leistung nicht würdig", kommentiert Axel Melchior, Generalsekretär der Jungen ÖVP, die Neuauflage der Wehrpflichtdiskussion. ****

Die Junge ÖVP setzt sich für die Reform der Wehrpflicht nach dem Vorbild des "Österreich-Dienstes" ein. Die grundsätzliche Beibehaltung der Wehrpflicht steht aus mehreren Gründen außer Frage: Die Finanzierung des für die Gesellschaft unverzichtbaren Einsatzes der Zivildiener ist andernfalls nicht sichergestellt, wodurch das Sozialsystem gefährdet wäre. Eine schnellstmögliche Abschaffung, wie von Bundeskanzler Faymann gefordert, würde daher zu höheren Kosten und höherer Unsicherheit über den Fortbestand unseres Sozialsystems führen. Weiters kann beim "Österreich-Dienst" im Gegensatz zum jetzigen Modell besser auf Begabungen und Interessen der jungen Menschen eingegangen werden und schließlich ermöglicht die Wehrpflicht einen repräsentativen Durchschnitt der Bevölkerung im Bundesheer, wodurch auch dessen soziale Durchmischung sichergestellt ist.

Um die Wehrpflicht und damit den von uns jungen Menschen geleisteten Dienst zukunftsfit zu machen, ist daher dessen Reform nach dem Vorbild des "Österreich-Dienstes" unumgänglich: "Die SPÖ muss endlich ihre Blockadeposition verlassen und jungen Menschen ermöglichen, dass sie einen sinnvoll gestalteten Dienst an ihrem Land und ihrer Gesellschaft absolvieren können", so Melchior abschließend.

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