GEOVILLE: Österreich-Puzzle mit 1,5 Billionen Teilen

Innsbruck (OTS) -

  • GeoVille beantwortet mit Hilfe von Satellitendaten wichtige Fragen zu Infrastrukturprojekten
  • Innovationsministerin Doris Bures zu Besuch beim Innsbrucker Weltraumspezialisten

GeoVille sieht die Welt aus der Vogelperspektive und erhält dadurch überraschende Einsichten. Mit Hilfe von Satellitenbildern beantwortet das innovative Tiroler Unternehmen wichtige Fragen zu großen Infrastrukturprojekten. "Wir vernetzen die Bilder aus dem All mit einer Flut anderer Daten und schaffen so neue Sichtweisen. Österreich zerlegen wir dabei in 1,5 Billionen Puzzleteile", erklärt GeoVille Gründer und Geschäftsführer Dr. Christian Hoffmann. Innovationsministerin Doris Bures zeigte sich anlässlich ihres Besuchs im Innsbrucker Firmensitz von den Möglichkeiten an der Schnittstelle zwischen Weltraumtechnologie und Verkehr beeindruckt.

LiSA, die genaueste digitale Landkarte Österreichs

Das bei GeoVille entwickelte Projekt LiSA (Land Information System Austria) ist die genaueste digitale Landkarte Österreichs. Aus 1,5 Billionen Informationseinheiten erstellt LiSA ein hochpräzises Abbild Österreichs mit Millionen von Landschaftsobjekten, wie Gebäuden, Straßen, Bäumen und Seen. Vernetzt mit anderen Daten sind so Aussagen zu hochkomplexen Zusammenhängen möglich. "Mit LiSA wurde die dynamische Landbeobachtung auch für Österreich erfolgreich getestet. Nun könnte ein bundesweiter Roll-out Bund, Ländern und Gemeinden helfen, die richtigen Infrastrukturentscheidungen zu treffen", ist Hoffmann überzeugt. LiSA, dessen Entwicklung von der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) unterstützt wurde, ist dank permanentem Datenaustausch außerdem immer auf dem neuesten Stand.

Innovationsvorsprung durch Forschung und Entwicklung

Weltraumtechnologie ist kein Orchideenfach, sondern stiftet konkreten Nutzen. Das weiß man nicht erst seit Einführung von Google Earth oder von Navigationsgeräten im Auto. Dass aber mit der Hilfe von Satellitendaten die Auswirkung von Straßenbauprojekten auf die Lärm- und Luftverschmutzung im Unterinntal ebenso prognostiziert werden kann wie der Erntezeitpunkt von kambodschanischem Reis oder die Abholzung von tropischen Wäldern, ist weitgehend unbekannt. Diesen Informationsvorsprung macht sich das kleine Tiroler Unternehmen zunutze und kann mittlerweile renommierte Unternehmen und Institutionen wie Siemens, Red Bull, die Europäischen Agenturen für Umwelt und Raumfahrt oder die Weltbank zu ihren Kunden zählen. Um weiterhin die Nase vorn zu haben, hat GeoVille die Deklaration "Innovationsland Österreich" von Ministerin Doris Bures in Alpbach unterzeichnet und zugesagt, die eigenen Investitionen in Forschung und Entwicklung bis 2015 um 20 Prozent zu steigern.

GeoVille: Landbeobachtung auf neuestem Stand der Technik

GeoVille, ein Dienstleistungsunternehmen für Weltraumtechnologie mit Sitz in Innsbruck,ist in 70 Ländern auf vier Kontinenten tätig. Mit Hilfe von Satellitendaten kann das hochinnovative Unternehmen die Wirkung großer Veränderungsprozesse auf Menschen und Umwelt berechnen und darstellen. Ein Team von 35 MitarbeiterInnen arbeitet in dem 1998 von Dr. Christian Hoffmann gegründeten Unternehmen an Landbeobachtungssystemen auf dem neuesten Stand der Technik.

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GeoVille GmbH
Mag. Jürgen Weichselbaum
Sparkassenplatz 2, A-6020 Innsbruck
weichselbaum@geoville.com
Tel.: +43-(0)512-562021-0

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