- 26.08.2011, 09:47:34
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Technologiegespräche: Fünf Jahre "Ö1 Kinderuni Alpbach"
Alpbach (OTS) - Heute, Freitag, 26.8., findet zum fünften Mal die
"Ö1 Kinderuni Alpbach" im Rahmen der Technologiegespräche statt. Zu
hören sind die Fragen der "Kinderuni-Reporter/innen" im Rahmen der
"Ö1 Kinderuni" am 9. Oktober und 20. November, jeweils ab 17.10 Uhr
in Ö1.
Seit 2007 lädt das wissenschaftliche Kinderprogramm der Alpbacher
Technologiegespräche Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren
dazu ein, dem "Wie?" und "Warum?" von Wissenschaft und Technologie
auf unterhaltsame Weise nachzugehen. Die Möglichkeit, Forschung
hautnah zu erleben und unbefangen Fragen zu stellen, erschließt
wissenschaftliche Themen in reizvoller, überraschender und vor allem
verständlicher Form. Erfahrungen, die zum Weiterdenken und
Weiterforschen anregen und in Verbindung mit der Sendereihe "Die Ö1
Kinderuni" (immer sonntags ab 17.10 Uhr in Ö1) auch an ein breiteres
Publikum vermittelt werden. Gemeinsam mit Kindern von
Teilnehmer/innen der Technologiegespräche wirken seit Beginn auch
Schülerinnen und Schüler aus der Volksschule Alpbach mit und
gestalten als "Kinderuni-Reporter/innen" Beiträge für die beliebte
Ö1-Sendereihe.
In Ergänzung zu dem bereits bestehenden Jugend-Programm "Junior
Alpbach" hat die Ö1 Wissenschaftsredaktion im Jahr 2007 mit der "Ö1
Kinderuni Alpbach" ein Angebot entwickelt, bei dem Vortragende aus
dem Kreis der von Ö1 mitveranstalteten Technologiegespräche zu
abwechslungsreichen "Expeditionen" in die Welt der Wissenschaften
einladen. Den Kindern werden damit Wege gezeigt, Neues zu entdecken
und selbst zu erfahren, wie Forschung funktioniert. Das Motto der
interaktiven, von "Forschungs-Interessen" der Kinder bestimmten
Entdeckungsfahrten in Naturwissenschaften und Technik lautet: "Es
gibt keine dummen Fragen". Wer seiner Neugier folgt, macht die
interessantesten Erfahrungen. Antworten auf die Kinderfragen
vermitteln kein abgeschlossenes Wissen, sondern einen lebendigen
Prozess, der zu neuen Fragen führt und damit Grundprinzipien des
"forschenden Lernens" vermittelt.
ORF-Radiodirektor Mag. Karl Amon: "Die richtigen Fragen zu finden
und sie auch zu stellen - und zwar immer wieder - das ist das
Anliegen. Das ist ein Weg, um neues Wissen zu gewinnen. Eine
Kompetenz, die in der Wissensgesellschaft immer wichtiger wird. Die
Sendereihe 'Ö1 Kinderuni' und die 'Ö1 Kinderuni Alpbach' als Teil der
Technologiegespräche ermutigen dazu, mit unbefangener Neugier in die
Welt von (Natur-)Wissenschaft und Technik vorzudringen. Vielleicht
werden junge Menschen durch ihre Erfahrungen mit 'forschendem Lernen'
dadurch auch motiviert, später selbst Wissenschaftler/in werden zu
wollen."
"Die Förderung junger Menschen ist eine gezielte und absolut
notwendige Investition in die Zukunfts- und Innovationsfähigkeit
unseres Landes und stärkt den heimischen Standort. Mit Projekten wie
der 'Ö1 Kinderuni' gelingt es bereits frühzeitig, Kinder und
Jugendliche in Wissenschaft und Forschung eintauchen zu lassen",
begrüßt Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle
das Engagement der Initiatoren, die bereits zum fünften Mal Kinder
zwischen sieben und zwölf Jahren im Tiroler Bergdorf zum Denken und
Forschen animieren.
Unterrichts- und Kulturministerin Dr. Claudia Schmied: "Herzliche
Gratulation zum fünfjährigen Bestehen der Ö1 Kinderuni. Die
Gestaltung eines Kinderprogramms im Rahmen der Alpbacher
Technologiegespräche ermöglicht es, die Themen Forschung,
Wissenschaft und Technologie altersgerecht darzustellen und die
Neugierde der Kinder aus Volksschule und Sekundarstufe I für
naturwissenschaftliche Phänomene zu wecken und zu fördern. Der
Workshop des BMUKK 'Forschen im Klassenzimmer' unterstützt diese
Bemühungen und erarbeitet Anregungen für die Lehrerbildung mit dem
Schwerpunkt auf die MINT-Fächer bzw. individuelles Lernen und Lehren
sowie didaktisch-methodische Impulse für die Schulpraxis und
kompetenzorientierte Unterrichtsmodelle. Ich wünsche der 5. 'Ö1
Kinderuni' für heuer viel Erfolg und in Zukunft viele weitere
Sommeraktionen."
Die Bandbreite der bei der "Ö1 Kinderuni Alpbach" angebotenen
Themen ist groß. "Hand aufs Herz! Expeditionen in das Innere des
Körpers" lautete das Thema im Jahr 2007 (mit Hildegunde Piza,
Vorstand der Universitätsklinik für Plastische und
Wiederherstellungschirurgie in Innsbruck, und Heinrich Mächler,
Abteilung für Herzchirurgie der Medizinischen Universität Graz). Im
Jahr 2008 ging es um Bionik, Interviewpartner der Kinder waren Werner
Nachtigall, Bionik-Kompetenz-Netz "BIOKON" an der Universität des
Saarlandes, und Oskar C. Aszmann, Abteilung für Plastische und
Wiederherstellende Chirurgie, Allgemeines Krankenhaus, Wien.
"Kreativität und Kosmos. Das Gehirn verstehen - das Weltall
entdecken" mit Gerald Hüther, Neurobiologe und Hirnforscher,
Universität Göttingen, und Franz Kerschbaum, Institut für Astronomie
der Universität Wien, stand 2009 auf dem Programm. 2010 ging es um
"Surfen und Beamen. Unterwegs in Weltall und Cyberspace" - mit
Friedemann Schuchardt, Medien- und Sozialpädagoge Stuttgart, und
Metin Tolan, Professor für Experimentelle Physik, Universität
Dortmund.
Heuer lautet das Thema "Was die Welt im Innersten zusammenhält".
Ernst Peter Fischer, Wissenschaftshistoriker der Universität
Konstanz, spricht über "Vom Atom zum Kosmos. Die Welt als
Puppenspiel" und Helma Wennemers vom Department für Chemie der
Universität Basel präsentiert unter dem Titel "Rinks und Lechts -
gibt es da etwas zu velwechsern?" linke und rechte Hände in der
Chemie und anderswo. Die "Ö1 Kinderuni-Reporter/innen" haben im
Rahmen der Veranstaltung die Möglichkeit, die Vortragenden zu
interviewen - zu hören sind die Interviews in der "Ö1 Kinderuni" am
9. Oktober und 20. November, jeweils ab 17.10 Uhr in Ö1. Nähere
Informationen zur "Ö1 Kinderuni" sind unter http://oe1.orf.at/kinder/
abrufbar, die Sendereihe ist auch als Ö1-Podcast kostenlos
abonnierbar.
Rückfragehinweis:
ORF Radio Öffentlichkeitsarbeit
Isabella Henke
Tel.: (01) 501 01/18050
mailto:[email protected]
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