- 25.08.2011, 12:24:55
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Causa Telekom - BZÖ-Bucher kündigt Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft an
Im BZÖ-Neu hat Korruption keinen Platz
Wien (OTS) - BZÖ-Bündnisobmann Josef Bucher kündigte heute im
Rahmen einer Pressekonferenz eine Sachverhaltsdarstellung an die
Staatsanwaltschaft in Zusammenhang mit den
Telekom-Korruptionsvorwürfen an. "Im BZÖ-Neu unter meiner Führung
haben Korruption oder ähnliche Machenschaften keinen Platz. Ich habe
als jetziger Chef des BZÖ nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe sofort
den Auftrag gegeben, alle Unterlagen aus dem genannten Zeitraum 2006
zu sichten. Wir sind bereit, gegenüber der
Korruptionsstaatsanwaltschaft alle Unterlagen offenzulegen. Es ist in
meinem größten Interesse, alle möglichen Vorgänge in der damaligen
Zeit, in der ich für das BZÖ keine Verantwortung getragen habe,
aufzuklären", betonte Bucher, der sich über die aktuellen Vorwürfe
erschüttert zeigte.
Der BZÖ-Chef erklärte, dass es nach Durchsicht der Bücher keine
Geschäftsbeziehung des BZÖ zur Telekom gegeben habe. Es habe eine
Geschäftsbeziehung zwischen der Orange Werbeagentur und der
Werbeagentur Schmied gegeben, aus der jedoch keine Summe von 600.000
Euro hervorgeht sondern die Hälfte. Ein konkreter diesbezüglicher
Leistungsumfang sei aus den Unterlagen jedoch nicht ersichtlich. "Wir
haben keine anderen Instrumente zur Verfügung, als sorgsam zu
recherchieren. Denn die damals handelnden Personen, wie
Generalsekretär Scheuch und Bundesgeschäftsführer Eccher, sind heute
bei der FPÖ. Das ist System FPÖ und hat mit dem gegenwärtigen BZÖ-Neu
unter meiner Führung nichts zu tun", betonte Bucher.
Bucher wies auch darauf hin, dass das BZÖ die Parteifinanzen aus den
Jahren 2005, 2006 und 2007 von dem renommierten Institut Deloitte
freiwillig prüfen habe lassen und keinerlei Unregelmäßigkeiten
festgestellt werden konnten. "Ich kann nicht wissen, was drei Jahre
vor meiner Amtszeit im BZÖ passiert ist. Ich sichere jedoch den
ermittelnden Behörden vollste Kooperation und Transparenz zu. Wenn es
zu Zahlungen an das BZÖ gekommen sein sollte, die dem BZÖ nicht
zustehen, dann werden diese zurückgezahlt. Ich lasse mir das BZÖ-Neu
durch mögliche frühere Malversationen anderer Verantwortlichen sicher
nicht kaputt machen", bekräftigte der BZÖ-Chef.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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