- 25.08.2011, 11:48:00
- /
- OTS0124 OTW0124
Bures präsentiert "Forschungs-Offensive"
Innovationsministerin und elf Top-Unternehmen wollen Österreich gemeinsam als Forschungsnation stärken

Wien (OTS) - Elf renommierte heimische Unternehmen verpflichten
sich selbst zu 20 Prozent höheren Forschungsausgaben. 750 Millionen
Euro werden sie 2015 dafür investieren. Das ist ein Plus von 125
Millionen Euro. Das ist der Inhalt der Deklaration "Innovationsland
Österreich", die bei den Alpbacher Technologiegesprächen von
Innovationsministerin Doris Bures und Vertretern der elf Betriebe
unterzeichnet wurde. "Ich freue mich über diesen Schulterschluss
zwischen Wirtschaft und Staat. Denn nur gemeinsam können wir zur
führenden Forschungsnation werden", so die Ministerin, die hofft,
dass weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen werden.
Während der Wirtschaftskrise hat die öffentliche Hand durch das
BMVIT in Österreich die Ausfälle der Unternehmen bewusst kompensiert
und gezielt in Forschung und Entwicklung investiert (2008: 354 Mio.
Euro, 2009: 397 Mio. Euro, 2010: 400 Mio. Euro). Das wird auch weiter
forciert. Das BMVIT investiert heuer 420 Millionen Euro in die
angewandte Forschung. Das sind - trotz Budgetkonsolidierung - um 5
Prozent mehr als im Vorjahr. Bis 2014 steigt dieser Betrag jährlich
um weitere 2,5 Prozent.
Innovation, Forschung und Entwicklung sind die kräftigsten Motoren
für die Wirtschaft. Österreich ist durch diese Schwerpunksetzung am
besten durch die Wirtschaftskrise gekommen. Das Wirtschaftswachstum
ist heute höher als in den meisten Ländern, die Arbeitslosigkeit ist
die geringste in Europa.
Jetzt erhöhen auch die Unternehmen ihre Forschungsinvestitionen
"Jetzt kommen wir von der Krisenbewältigung in die Wachstumsphase.
Jetzt liegt es an den Unternehmen, den Schwung zu nutzen und
ebenfalls kräftig in diese Zukunftsbranche zu investieren. Umso mehr
freue ich mich über die Deklaration "Innovationsland Österreich",
betonte Bures. Mit den Anstrengungen der Unternehmen rückt das Ziel,
die Forschungsquote von gegenwärtig 2,79 % auf 3,76 Prozent im Jahr
2020 zu erhöhen, in greifbare Nähe.
Die elf Unternehmen, deren Vertreter sich in Alpbach mit Bures zur
Steigerung der F&E-Investitionen verpflichtet haben, sind: Infineon,
Magna, Lenzing, KTM, Kiska, AT&S, AVL-List, Geoville, Doppelmayr,
Marinomed, TTTech.
Eine ganz aktuelle WIFO-Studie "Auswirkungen von Forschung und
Entwicklung auf Wachstum und Beschäftigung im Unternehmen nach der
Krise" kommt zum Schluss: Forschungsintensive Unternehmen hatten
während der Krise geringere Umsatz- und Beschäftigungsverluste und
wiesen 2010 wieder einen höheren Mitarbeiterstand als vor der Krise
auf.
Weitere Bilder unter:
http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2115
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Susanna Enk
Pressesprecherin Bundesministerin Doris Bures
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
Telefon: + 43 (0)1 711 62 65 8121
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVM






