• 23.08.2011, 15:34:27
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AktionsGemeinschaft: Neuer Wind mit teils schon älteren Ideen

Wien (OTS) - "Wir sehen es als durchaus positives Zeichen, dass
sich endlich etwas tut und nicht nur eine Personalrochade im
Bundesministerium durchgeführt wurde. Die Ideen stehen zwar teilweise
schon lange zur Diskussion, aber auch manch neue Idee wurde seitens
des Expertengremiums eingebracht", kommentiert Martin Brenner,
Bundesobmann der AktionsGemeinschaft den heute präsentierten
Hochschulplan.

Positiv ist seitens der AktionsGemeinschaft hervorzuheben, dass
der Zugang zu Massenfächern geregelt und bei kleineren
Studienrichtungen, mit vorhandenen Kapazitäten, der freie Zugang
erhalten werden soll. Dies hilft vor allem sozial schwächeren
Studierenden, da sie nicht semesterlang von einer Knock-Out Prüfung
zur nächsten geschickt werden. "Wenn von Anfang an klar ist, wie
viele Studenten ein Fach belegen können, ist dies für die soziale
Durchmischung wesentlich besser als lange Knock-Out-Phasen im
Studium", erklärt Brenner.

Die AktionsGemeinschaft kann sich Studiengebühren zurzeit nicht
vorstellen. Erst wenn die Studienbedingungen stimmen, kann man über
eventuelle Studierendenbeiträge diskutieren. "Heute Studiengebühren
für Wartesemester einzuheben würde eine herbe Portion Zynismus für
Studierende bedeuten", sagt Brenner.

Ebenso wenig sinnvoll ist die Beschränkung von aufbauenden
Masterprogrammen. "Dies würde mangels Akzeptanz des Bachelors am
Arbeitsmarkt eine Vielzahl an Absolventen in die Arbeitslosigkeit
schicken", so Brenner abschließend.

Rückfragehinweis:
Florian Karl Wöhry
Pressesprecher der AktionsGemeinschaft
Tel.: 0676 928 00 87
mail: [email protected]
web: www.aktionsgemeinschaft.at

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