- 22.08.2011, 12:08:21
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SPÖ - Babler: Flüchtlingsbetreuung reverstaatlichen!
Profitorientierung darf bei Betreuung keine Rolle spielen.

Wien (OTS) - Der Traiskirchner SPÖ Stadtparteivorsitzende STR
Andreas Babler nahm heute zur Debatte über die Flüchtlingsbetreuung
in der Erstaufnahme Traiskirchen Stellung.
"Ein mutiger und richtiger Schritt wäre die Reverstaatlichung
dieses sensiblen Bereichs. Privatunternehmen, die aus ihrem inneren
heraus profitorientiert sind, sind für die Betreuung von Flüchtlingen
nicht geeignet."
Babler erinnerte dabei an die kolportierten European Homecare
Aussagen von Sommer letzten Jahres, wo noch von deren Seiten von
"unrentabel gewordener Betreuung" die Rede war.
"Vielmehr braucht es gut ausgebildetes Personal ohne jeglichen
"Profitzwang" diesem sensiblen humanen Bereich. Das ist nicht nur
individuell für die betroffenen Menschen gut, sondern verhindert auch
präventiv Konflikte. Immerhin gehe es hier um die direkte Betreuung
von Flüchtlingen."
Falls für eine Reverstaatlichung der politische Mut leider fehlen
sollte, muss zumindest darauf geachtet werden, "dass Organisationen
berücksichtigt werden, die nicht profitorientiert sondern fachlich
geeignet sind", so der SPÖ Politiker weiter.
Des weiteren fordert Andreas Babler, "nun endlich auch die
Schaffung von weiteren kleineren Erstaufnahmestellen in anderen
Bundesländern. So große Massenzentren, wie jenes in Traiskirchen, das
mittlerweile die 480er Grenze wieder erreicht hat, sind keine gute
Voraussetzung für eine gute Betreuung."
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Rückfragehinweis:
STR Andreas Babler, MSc.
SPÖ Traiskirchen
Tel.: 0664-1803023
mailto:[email protected]
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