• 19.08.2011, 14:11:48
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  • OTS0125 OTW0125

Familienbund: Index-Angleichung für Familienbeihilfe

FLAF bereinigen und Familienbeihilfe entsprechend jährlich anpassen

Wien/St. Pölten (OTS) - Die Inflation liegt derzeit bei 3,5 %, die
tatsächliche Teuerung bei einem Wocheneinkauf bei 6,9 %. Der
Ausgleich der finanziellen Mehrbelastung, durch Ernährung,
Bekleidung, häusliche Unterbringung und Erziehung von Kindern, ist
nicht nur eine Forderung der sozialen Gerechtigkeit, sondern auch
eine gesellschaftliche Existenznotwendigkeit. 1,5 Millionen Haushalte
mit Kindern in Österreich (Quelle Statistik Austria) sind
armutsgefährdet.

Familien sind das Rückgrat Österreichs. Sie sichern den
Weiterbestand der Gesellschaft. Als direkte Transferleistung sollen
mit der Familienbeihilfe Kosten, die Eltern aufgrund ihrer
Unterhaltspflicht gegenüber den Kindern entstehen, zum Teil
ausgeglichen werden. Diese Kosten sind in den letzten Jahren enorm
gestiegen: zu den alltäglichen Ausgaben für Essen, Wohnen,
Fahrtkosten und Kleidung kommen noch zusätzliche für Sport- oder
Landschulwochen oder gar Sprachreisen, sowie Sport- oder
Musikausrüstung für Hobbys hinzu.

Der FLAF wurde eingeführt im Wissen um den finanziellen Aufwand,
den Familien mit Kindern haben, um diese groß zu ziehen. Nur sollte
diese Unterstützung nicht eingefroren sein. "Die Familienbeihilfe
muss endlich auch dem Index angepasst werden und jährlich
dementsprechend eine Erhöhung erfahren", fordert die
Familienbundpräsidentin, LAbg. Andrea Gottweis. "Durch Bereinigung
des FLAF wäre auch die Finanzierung dieser Forderung gesichert",
deponiert die Familienpolitikerin.

Rückfragehinweis:

Österreichischer Familienbund
   Marietheres van Veen
   Pressesprecherin
   Tel.: ++43 664/200 90 57
   mailto:[email protected]
   www.familienbund.at

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