- 19.08.2011, 09:00:50
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100 Jahre Kunstraub: Als Mona Lisa das Lächeln verging
Wien (OTS) - Am Sonntag vor genau 100 Jahren wurde die Mona Lisa
aus dem Louvre gestohlen. Diese kam damals wieder zurück. Auch heute
noch ist Kunstkriminalität einer der einträglichsten
Kriminalitätsbereiche überhaupt - damit steigt das Bedürfnis,
Kunstsammlungen bestmöglich zu schützen, wissen die
Versicherungsexperten der Allianz.
Die Tatsache, dass viele Kunstwerte nicht entsprechend versichert
sind, sollte speziell in der Urlaubszeit die Alarmglocken läuten
lassen. Denn Kunstkriminalität verursacht jährlich weltweit einen
Schaden von rund sechs Milliarden Euro - und ist damit nach
Geldwäsche, Drogen- und Menschenhandel einer der größten
Kriminalitätsbereiche überhaupt. "Auch in Österreich werden pro Tag
ein bis zwei Kunstwerke gestohlen", weiß Mag. Xaver Wölfl, Leiter
Market Management der Allianz: Pro Jahr entsteht dadurch ein Schaden
von geschätzten fünf Millionen Euro.
Haushaltversicherung allein nicht ausreichend
Besonders leicht machte es seinerzeit wohl der Louvre dem
Gelegenheitskriminellen Vincenzo Peruggia, der am 21. August 1911 die
Mona Lisa angeblich unter seinem Kittel aus dem Museum schaffte: die
sich dann als unverkäuflich herausstellte. Denn der von ihm
kontaktierte Kunsthändler ließ ihn auffliegen. Dieser wohl
berühmteste Kunstraub aller Zeiten endete daher 27 Monate später mit
der Rückgabe des Gemäldes an den Louvre und mit einer Haftstrafe für
den Dieb. Doch nicht immer gibt es solch ein Happy End und auch heute
gilt: "Oftmals laden Eigentümer durch das Unterbieten niedrigster
Sicherheitsstandards Kriminelle quasi zur 'Selbstbedienung' ein",
erklärt Wölfl.
Dabei wird gerade in Krisenzeiten vermehrt Kunst als sichere
Anlageform geschätzt. In Sachen Versicherungsschutz fehlt es dann
aber vielfach an Risikobewusstsein. "Wenn ein Kunstliebhaber nur eine
Haushaltversicherung abgeschlossen hat, ist er vermutlich
unterversichert," so Wölfl. Einerseits wird dabei übersehen, dass
eine übliche Haushalt-versicherung nicht den notwendigen
individuellen Versicherungsschutz für Kunstwerke bietet, und
andererseits geht es vor allem um die Entschädigung im
Versicherungsfall für einzelne Kunstgegenstände, die dem aktuellen
Marktwert entsprechen sollte.
Inventarisierung der Kunstwerke im "Art Loss Register"
Um an einem Kunstwerk auch wirklich dauerhaft Freude haben zu
können, sollten bereits vor dem Kauf Sicherheitsüberlegungen
angestellt werden. Deshalb zählt neben dem maßgeschneiderten
Versicherungskonzept auch die Beratung hinsichtlich
Sicherheitsvorkehrungen, Aufbewahrung, Konservierung, Restaurierung
und Transport von Kunstwerken zu den Serviceleistungen der Allianz.
Kunstsachverständige entscheiden direkt vor Ort, ob und welche
Kunstgegenstände versichert werden können. Diese werden vor
Versicherungsabschluss inventarisiert, fotografiert und bewertet.
"Damit herrscht im Schadenfall dann absolute Klarheit über den Wert",
schildert Wölfl. Der Eintrag im "Art Loss Register" erleichtert im
Worst Case das Wiederfinden gestohlener Objekte, außerdem kooperiert
die Allianz weltweit mit namhaften Kunst- und
Sicherheitsinstitutionen.
Kunstsammlungen ab 100.000 Euro versicherbar
Die Wahl der richtigen Versicherung ist für Kunstliebhaber eine im
Ernstfall entscheidende Frage. Daher gibt es bei der Allianz eine
bedarfsgerechte und individuell zugeschnittene Versicherungslösung:
Für Kunstsammler, die Werte von über 100.000 Euro besitzen, kann "Art
Privat" als Zusatz zu einer bestehenden Haushaltversicherung
abgeschlossen werden, für exklusive Haushalte mit Kunstsammlungen im
Wert von über 400.000 Euro wird die Kunst- mit der
Haushaltversicherung kombiniert.
Gegenüber einer Haushaltversicherung besteht bei der
Kunstversicherung erhöhter Schutz durch die sogenannte "All Risk"
Deckung: Entschädigungsanspruch gibt es nicht nur bei Einbruch,
sondern auch bei einfachem Diebstahl.
Ein Kunstwerk muss aber nicht unbedingt gestohlen werden, um doch
in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Deshalb werden im Rahmen der
Kunstversicherung auch Schäden versichert, die plötzlich und
unvorhergesehen an versicherten Sachen entstehen. "Eine Skulptur kann
durch ein Missgeschick vom Podest gestoßen werden, oder ein Bild von
der Wand fallen", erklärt Wölfl, "die Auszahlung der Leistung für
entstandene Schäden erfolgt innerhalb einer Woche."
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- Foto: Mag. Xaver Wölfl ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
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Restrukturierungsmaßnahmen ergeben. Abweichungen können außerdem aus
dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen (zum Beispiel
durch Naturkatastrophen), der Entwicklung der Schadenskosten,
Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -
tendenzen und, insbesondere im Bankbereich, aus der Ausfallrate von
Kreditnehmern resultieren. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte
(z.B. Marktschwankungen oder Kreditausfälle) und der Wechselkurse
sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere
hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können entsprechenden Einfluss
haben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit
und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die hier dargestellten
Sachverhalte können auch durch Risiken und Unsicherheiten beeinflusst
werden, die in den jeweiligen Meldungen der Allianz SE an die US
Securities and Exchange Commission beschrieben werden. Die
Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, Zukunftsaussagen zu
aktualisieren.
Keine Pflicht zur Aktualisierung
Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser
Meldung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren. Bei der vorliegenden
Pressemitteilung handelt es sich um eine Marketingmitteilung. Die
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