- 18.08.2011, 15:37:46
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ÖVP LR Martinz: Manzenreiter träumt von Villach im Flughafennetz. Villacher Bürgermeister schadet Tourismus-Standort Kärnten.
Deutsche Städte bleiben im Angebot des Flughafens Klagenfurt - Verhandlungen mit alternativen Airlines im Finale.
Klagenfurt (OTS/VP) - "Die Vorstellungen von Villachs
Bürgermeister Helmut Manzenreiter über die Aufnahme von Villach in
internationale Flugpläne sind etwas weltfremd und völlig unsachlich",
sagt ÖVP Tourismus Landesrat Josef Martinz. Villach müßte für so ein
Vorhaben einen eigenen internationalen Flughafen-Code erhalten, was
theoretisch zwar möglich, aber mit hohen Kosten verbunden sei.
Manzenreiters Vorstoß schade außerdem dem Tourismus-Standort
Kärnten, so Martinz. Während intensivst über die Erhaltung und über
neue Anbindungen vom Flughafen Klagenfurt verhandelt werde, will sich
Manzenreiter mit seinen Träumereien und seiner Kirchturmpolitik
öffentlich in den Vordergrund drängen. Auffallend sei auch, dass der
Villacher Bürgermeister mit dem Flughafen Klagenfurt nie verhandelt
habe. "Ich stehe jedenfalls für ein Gesamtkonzept für Kärnten mit
maximaler Nachhaltigkeit bei gleichzeitig sparsamen Umgang mit dem
Steuergeld", so Martinz.
"Ich stelle weiters zu allen gegenteiligen Medienberichten klar: Auch
wenn die Air-Berlin aussteigt, Klagenfurt wird mit größter Sicherheit
weiterhin Fluglinien in die großen Städte Deutschlands führen können,
wie etwa Frankfurt, Berlin, Köln und voraussichtlich auch Hamburg.
Verhandlungen mit alternativen Airlines sind schon abgeschlossen oder
befinden sich im Finale", so Martinz. Was allerdings auch klar sei,
die Zeiten der FPK Geldverteilung an Billig-Airlines für
Flugverbindungen ohne nachhaltige wirtschaftliche und touristische
Bedeutung sind vorbei. Die ÖVP steht für die Sanierung Kärntens,
nicht für die Steuergeld-Verschwendung, sagt Martinz an die Adresse
des bisher höchst erfolg- und ideenlosen FPK Tourismussprecher Hannes
Anton. Um Fluglinien zu akzeptablen Bedingungen zu erhalten oder zu
installieren muss mitunter härter und etwas länger verhandelt werden.
Dafür werde davon dann nicht nur der Kärntner Tourismus sondern auch
der Kärntner Steuerzahler profitieren.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
ÖVP Kärnten
Presseabteilung: Wolfgang Dittmar
Tel.: +43 (0463) 5862 DW 19
mailto:[email protected]
http://www.oevpkaernten.at
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