• 17.08.2011, 12:20:22
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WB Dir. Malle: Rabaukenbrüder Scheuch sind Schandfleck für Kärnten.

"Wenn Kurt Scheuch einen Funken Anstand hat, begleitet er seinen Bruder Uwe beim Rückzug aus der Politik!"

Klagenfurt (OTS/WB) - Angesichts des wachsenden Drucks auf seinen
erstinstanzlich wegen Korruption verurteilten Bruder drohen bei Kurt
Scheuch nunmehr die Sicherungen durchzubrennen, warnte heute der
stellvertretende ÖVP-Obmann und Direktor des Wirtschaftsbundes,
Markus Malle. In seinem Schmerz über das jähe Karriereende von "part
of the game"-Uwe scheine den barschen Kurt nun der Realitätsverlust
zu übermannen, wenn er dem, bei Wahlen erfolgreichsten Kärntner
Wirtschaftskammerpräsidenten der vergangenen Jahrzehnte, der den
großmäuligen RFW trotz der FPK-Allmacht im Lande zu einer
wirtschaftspolitischen Randerscheinung dezimiert habe, eine traurige
Bilanz andichten wolle. Malle: "Die Verzweiflung in der Familie
Scheuch angesichts der bevorstehenden Haftstrafe ist offenbar so
groß, dass man sich in der mentalen Isolation verschanzt und auf
alles schießt, was sich bewegt. Nur so ist es zu erklären, wie sich
ein Klubobmann im Landtag dazu versteigen kann, einen Richter zu
bedrohen."
Außer finsteren Blicken, einem angewachsenen Halstuch und groben
Ausfälligkeiten im Hohen Haus und via Presseaussendungen werde von
der Ära Scheuch im Landtag nichts übrigbleiben. In der Kabeg habe der
Aufsichtsratsvorsitzende Scheuch allerdings noch die große Chance,
sich als Totengräber der Gesundheitsversorgung in Kärnten ein Denkmal
zu setzen. Malle: "Die andauernden personellen Turbulenzen des
gelernten Land- und Forstwirtes Scheuch an der Spitze eines der
größten Krankenhauskonzerne Österreichs zeigen eindringlich, mit
welchem Tempo Scheuch diese für die Landesfinanzen existentielle
Organisation auf die Wand zusteuert." Uwe hingegen sei - wie so oft -
einen entscheidenden Schritt weiter und habe durch sein Verhalten
nicht nur seinen Ruf, sondern auch das Image Kärntens nachhaltig
ruiniert und einen Millionenschaden angerichtet.
Bei dieser Bilanz könne man beiden Scheuchs nur dringend anraten, in
einem - zugegeben unwahrscheinlichen - Akt der Selbstreflexion Reue
und Demut zu zeigen und sich gemeinsam in das unausweichliche
politische Ausgedinge zurückzuziehen. "Die Rabaukenbrüder sollen zum
Wohle Kärntens wieder dorthin zurückkehren, wo das politische Unheil
seinen Ausgang genommen hat: auf den Sternhof", riet Malle.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
ÖVP Kärnten
Presseabteilung: Wolfgang Dittmar
Tel.: +43 (0463) 5862 DW 19
mailto:[email protected]
http://www.oevpkaernten.at

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