• 15.08.2011, 12:06:53
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Öffnungszeiten: BZÖ für Ausweitung auf 96 Wochenstunden und sechs offene Sonntage

Wien (OTS) - Das BZÖ spricht sich im gegensatz zur Regierung
für die Ausweitung der bestehenden Ladenöffnungszeiten aus.
Generalsekretär Christian Ebner konkretisiert die Vorschläge des BZÖ:
"Kernstücke des BZÖ-Modells sind eine Ausweitung der Öffnungszeiten
von Montag bis Samstag auf 6.00 bis 22.00 Uhr, also 96 Stunden
Wochenöffnungszeit; das Bekenntnis zum arbeitsfreien Sonntag, aber
die freiwillige Möglichkeit, sechs Sonntage oder Feiertage im Jahr
aufzusperren und die Möglichkeit der generellen Sonntagsöffnung in
Tourismusgebieten wie der Wiener Innenstadt. "Der BZÖ-Vorschlag ist
der goldene Mittelweg zwischen den Interessen der Wirtschaft, der
Arbeitnehmer und der Konsumenten. Wir wollen so wenig Regelungen wie
nötig und soviel Markt wie möglich", betont Ebner.

Der BZÖ-Generalsekretär unterstrich die Bedeutung des Handels für die
österreichische Wirtschaft; Zwölf Prozent des BIP und 223 Milliarden
Umsatz im Jahr 2008 seien beeindruckende Zahlen. Das BZÖ rechnet bei
der Umsetzung des BZÖ-Modells mit 20.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen
im Handel und einem Stopp des bisherigen Kaufkraftabflusses in den
grenznahen Regionen. Schon derzeit würden 680.000 Österreicherinnen
und Österreicher regelmäßig am Sonntag arbeiten, übers Jahr gesehen
sogar über eine Million. Auch im Handel müsse es eine zeitgemäße
Regelung geben.

Konkret will Ebner erstens eine Ausweitung der Öffnungszeiten von
Montag bis Samstag auf 6.00 bis 22.00 Uhr, das sind künftig 96
Stunden, statt der bisherigen 72 Stunden Öffnungsmöglichkeit.
Zweitens bekennt sich das BZÖ zum arbeitsfreien Sonntag, aber schlägt
die Einrichtung von pro Jahr sechs frei wählbaren Sonn- oder
Feiertagen vor, an denen geöffnet werden darf. Diese Sonntagsöffnung
soll in einer dreijährigen Testphase erprobt und dann evaluiert
werden. Drittens soll die Möglichkeit einer generellen
Sonntagsöffnung in Tourismusgebieten in der Zeit von 14.00 bis 19.00
Uhr bestehen - also beispielsweise in der Wiener Innenstadt. Als
Ausgleich für die Arbeitnehmer verlangt Ebner die gesetzliche
Festschreibung eines hundertprozentigen Sonntagszuschlages und an
Feiertagen 100 Prozent Lohnzuschlag und hundert Prozent
Zeitausgleich.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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