Ackerl: Regierung muss Afrika-Hilfe deutlich aufstocken!

"Millionen vom Hungertod bedrohte Menschen brauchen jetzt unsere Solidarität"

Linz (OTS) - Die Vereinten Nationen und Hilfsorganisationen
schlagen höchsten Alarm. Fast 12 Millionen Menschen vor allem in Somalia, Kenia und Äthiopien sind von einer der schwersten Hungersnöte dieses Jahrhunderts bedroht.
"Ich bin überzeugt, dass die ÖsterreicherInnen ihrem Ruf als äußerst spendenfreudige Menschen auch diesmal wieder voll gerecht werden. Aber private Spenden allein sind angesichts dieser humanitären Katastrophe zu wenig. Das Leben von Millionen Menschen ist in Gefahr. Diese Menschen am Horn von Afrika brauchen unsere Solidarität. Deshalb kann ich nur alle Spendenaufrufe der Hilfsorganisationen unterstützen. Aber auch die österreichische Regierung muss jetzt deutlich mehr Geld für die Afrikahilfe aufbringen als die bisher zugesagten 800.000 Euro", fordert Oberösterreichs SPÖ-Landesvorsitzender LH-Stv. Josef Ackerl.

"Die Staatengemeinschaft reagiert bisher viel zu zögerlich. Resultat:
Es gibt eine Finanzierungslücke von mehr als einer Milliarde Euro, die die Hilfsorganisationen benötigen, um der akuten Hungersnot zu begegnen.
Die Sterbequote bei den unterernährten Kindern ist mittlerweile alarmierend hoch.
Noch immer wird das Ausmaß der Katastrophe in Europa unterschätzt. Selbst ein Schwellenland wie Brasilien spendet mehr Geld für die Opfer der Hungersnot als Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich zusammen. "Es wäre durchaus angemessen, würde Österreich seine vorgesehene Afrika-Hilfe verzehnfachen", so der SPÖ-Landesvorsitzende.

"Wenn schon zunehmend restriktive Fremdenpolitik betrieben wird, dann muss Österreich als eines der reichsten Länder Europas wenigstens ausreichende finanzielle Hilfe leisten, damit den vom Hungertod bedrohten Menschen in ihrer Region wirksam geholfen werden kann!", fordert Ackerl von der Bundesregierung eine deutliche Aufstockung der Hilfe von der österreichischen Bundesregierung.

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