• 04.08.2011, 09:31:43
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Kühe sind friedliche Tiere - sie schützen wie wir Menschen nur ihre Kinder

VIER PFOTEN gibt Tipps zur Vermeidung von Unfällen bei Wanderungen

Wien (OTS) - Nachdem diese Almsaison kaum eine Woche ohne Berichte
über Vorfälle mit Kühen vergeht, möchte die Tierschutzorganisation
VIER PFOTEN zu einem friedlichen Miteinander zwischen den sanften
Riesen und Naturliebhabern beitragen.

Biologisch betrachtet, sind Rinder Fluchttiere, die bei Gefahr
weglaufen und von sich aus nicht aggressiv sind, es sei denn es gibt
keinen Fluchtweg oder sie verteidigen ihre Jungtiere. "Es ist zu
begrüßen, dass in Österreich vermehrt Mutterkuh-Haltung betrieben
wird, die Kühen gemeinsam mit ihren Kälbern ein artgemäßes Dasein auf
der Weide ermöglicht", meint Johanna Stadler, Geschäftsführerin von
VIER PFOTEN. "Dies darf durch einzelne Zwischenfälle nicht gefährdet
werden."

- Am besten man klärt schon vor der Wanderung ab, ob diese über
Weiden führt und sucht gegebenenfalls nach alternativen Routen,
besonders wenn Hunde mit von der Partie sind.

- Grundsätzlich sollte man markierte Wege nicht verlassen und ein
achtsames Verhalten an den Tag legen.

- Ist die Überquerung einer Weide unvermeidlich, muss man sich ruhig
verhalten und begleitende Hunde unbedingt anleinen. Hunde stellen
natürliche Feinde für Rinder dar und können deren angeborenes
Abwehrverhalten auslösen, sodass eine ursprünglich friedfertige
Kuh-Herde bedrohlich reagieren kann.

- Die Begegnung mit Tieren in der freien Natur ist ein
beeindruckendes Erlebnis und kann den Wunsch nach Kontakt bewirken.
Doch auch wenn das Kälbchen noch so herzig scheint, darf es nicht
berührt werden, da dies den starken Schutzinstinkt seiner Mutter
vermehrt wecken könnte. Vielmehr ist generell zu allen Rindern auf
der Weide größtmöglicher Abstand zu halten.

- Lärmendes Verhalten, das Imitieren von Kuhlauten und plötzliche
Bewegungen wie Umherlaufen sollten jedenfalls unterlassen werden.

Berücksichtigt man diese wenigen einfachen Verhaltensregeln, so
kann ein Restrisiko, das bei einem Zusammentreffen mit Tieren nie
ganz auszuschließen ist, minimiert werden. "Ein respektvoller Zugang
zur Natur und ihren Lebewesen ist jedenfalls die beste Voraussetzung
für Ihr sommerliches Wandervergnügen", so Stadler abschließend.

Rückfragehinweis:
Johanna Stadler
Mobil: 0664/122 1051

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