• 03.08.2011, 13:29:35
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Europäische Verkehrsbetriebe fordern mehr Berücksichtigung beim EU-Budget

13 europäische Öffi-Anbieter bringen Verbesserungsvorschläge ein

Wien (OTS) - Rund um die Diskussionen über das künftige EU-Budget
2014-2020 wendet sich die "Major Metropolises Group" (MMG), in der
auch die Wiener Linien Mitglied sind, mit einem Appell an die
Europäische Union, damit diese entscheidende Schritte im Hinblick auf
das künftige EU-Budget unternimmt, um Investitionsbedürfnissen des
öffentlichen städtischen Personenverkehrs und dessen Infrastruktur
nachzukommen.

Die MMG ist ein Zusammenschluss von 13 öffentlichen
Verkehrsdienstanbietern europäischer Städte (Barcelona, Berlin,
Brüssel, Budapest, Lissabon, London, Mailand, München, Paris, Rom,
Rotterdam, Wien, Prag), die insgesamt 39 Millionen Fahrgästen täglich
befördern. Die 13 Mitglieder der MMG investierten mitten in der
Finanzkrise 2009 rund sieben Billionen Euro, in die Verbesserung der
Qualität ihrer Netze.

Mehr Anerkennung für den städtischen öffentlichen Verkehr
Der öffentliche Verkehr in Städten ist ein entscheidendes Instrument
um Umweltverschmutzung, Verkehrsstaus in großen europäischen Städten
besser in den Griff zu bekommen. Deshalb schlägt die MMG vor, einen
bedeutenderen Teil des Struktur- und Kohäsionsfonds der EU für den
öffentlichen Verkehr zur Verfügung zu stellen. Derzeit sind dies nur
neun Prozent. Letztendlich sind Investitionen in öffentlichen
städtischen Verkehr ein Garant für Arbeitsplätze, Wirtschaftswachstum
und innovative Infrastruktur.

Städtischen Aspekt bei TEN-T nicht vergessen
Bezüglich der EU-Finanzierungen, die für die Transeuropäischen
Transportnetze (TEN-T) bereitgestellt werden, fordert die MMG, darin
auch einen städtischen Aspekt zu verankern. Mithilfe von
integrierten, intermodalen Transportsystemen, sollen Projekte, die
öffentliche städtische Verkehrsknoten mit Transeuropäischen Netzen
verbinden, zur Priorität werden. Insgesamt 20 Vorschläge zur
Verbesserung der Rahmenbedingungen für Öffis in Städten wurden von
der MMG an Vizepräsident Siim Kallas übermittelt.

Rückfragehinweis:
Wiener Linien GmbH & Co KG
Kommunikation
Tel.: (01) 7909-14203
mailto:[email protected]
www.wienerlinien.at

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