SP-Deutsch: Unerträgliche Provokation durch Strache-FPÖ

"Strache einmal mehr sprachlos", so der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär

Wien (OTS/SPW) - "Im österreichischen Parlament absolut nichts verloren" habe der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Werner Herbert. Das betonte am Dienstag der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Christian Deutsch. Er zeigte sich entsetzt über die verharmlosenden Worte des Strache-Parteifreundes zum bildlichen Vergleich von Polizeiarbeit mit Zwangsarbeit und der damit verbundenen Massenvernichtungsmaschinerie während der Nazizeit in einer Aussendung der FPÖ-Gewerkschaft. "Strache hat es offensichtlich wieder die Sprache verschlagen", stellte Deutsch fest. Der FPÖ-Chef habe sofort zu handeln, denn: "Wenn er den Rauswurf Königshofers ehrlich meint, dann ist ein Rauswurf Herberts die einzige logische Konsequenz!", stellte er klar. Alles andere würde Strache einmal mehr als schlechten Schauspieler in einer schlechten FPÖ-Sommerinszenierung entlarven.****

Es sei unerträglich, mit welcher Regelmäßigkeit und Vehemenz FPÖ-Mandatarinnen und -Mandatare gegen Andersdenkende, Religionen und Minderheiten hetzen. Und es sei zutiefst widerlich, wie provokant und verniedlichend manche von ihnen mit den Gräuel der Nazi-Zeit umgehen.

Dabei erinnerte er an das zweifelhafte Geschichtsverständnis von Barbara Rosenkranz und an die Causa rund um die Aberkennung der Hitler-Ehrenbürgerschaften. Er sprach die Muslimhetze der FPÖ-Nationalratsabgeordneten Susanne Winter an und brachte das Moscheespiel vom steirischen Landesrat, Gerhard Kurzmann, in dem Muezzine vernichtet werden, sowie Straches Hasscomic aus dem Wiener Gemeinderatswahlkampf aufs Tapet. Die Hatz auf "unliebsame" ORF-Journalisten passe ebenso in dieses Bild. Und nicht zuletzt erinnerte er noch einmal an Werner Königshofer, "dessen Facebook sich als absolutes Hatebook herausgestellt" hat.

"Mit ihrer Hasspolitik wollen die FPÖ und Strache bewusst ein Klima schaffen, in dem Hetze und die Verharmlosung der Nazi-Zeit salonfähig werden", stellte Deutsch fest. Er betonte abschließend:
"Wir werden sicherlich nicht zur Tagesordnung übergehen. Diese abscheuliche Gesinnung werden wir stets aufdecken und zur Sprache bringen. Denn so wie Königshofer, Herbert und Winter im Parlament nichts zu suchen haben, haben Rassismus, Nazitum und Hetze in unserer Stadt und in unserem Land nichts zu suchen!" (Schluss) ah

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