VP-Marek ad Arbeitsmarktdaten: Wien hinkt Bundestrend weiter hinterher

Wirtschaftsagentur Wien braucht dringend Neustart

Wien (OTS) - Erneut konnte Wien als einziges Bundesland außer Kärnten keinen Rückgang bei den Arbeitslosenzahlen verzeichnen. "Die Wiener Stadtregierung schafft es - trotz ständiger gegenteiliger Beteuerungen - nicht, die Situation am Arbeitsmarkt zu entschärfen. Dabei geht der Trend im Bund in eine ganz andere Richtung: Immerhin hat Österreich die niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU zu verzeichnen", betont die Klubobfrau der ÖVP Wien, LAbg. Christine Marek.

Während in Wien die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent gestiegen ist, schaffte es Vorarlberg, sie um starke 16,3 Prozent zu senken. "Hier braucht es dringend eine Reihe von sinnvollen Maßnahmen, um diesen negativen Trend in Wien, der nun schon seit Monaten anhält, endlich zu stoppen. Beispielsweise müsste auch die Wirtschaftsagentur durch gezielte Ansiedelungspolitik gegensteuern. Doch deren inhaltlicher Output ist abseits aufwändiger PR-Maßnahmen mehr als bescheiden", kritisiert die VP-Klubobfrau. Die ÖVP Wien habe daher letzte Woche eine Evaluierung der von der Wirtschaftsagentur erbrachten Leistungen und einen Neustart nach niederösterreichischem Vorbild gefordert.

"Die Wienerinnen und Wiener haben sich wirklich besseres verdient als die ständige rot-grüne Schönwetterpolitik. Was Wien braucht, sind rasche wirtschaftsfördernde und arbeitsplatzschaffende Initiativen, damit es seine rote Laterne bei den Arbeitsmarktdaten endlich abgeben kann", betont Marek.

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