- 29.07.2011, 11:28:14
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APA-OTS Politikanalyse: Faymann glücklich über "Notoperation" der EU
Innsbruck/Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der
meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen
Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (22. Juli bis 28.
Juli 2011) nimmt Bundeskanzler und SPÖ-Parteivorsitzender Werner
Faymann die erste Position ein. Vizekanzler und ÖVP-Obmann Michael
Spindelegger belegt den zweiten Platz, auf Rang drei folgt
Bundespräsident Heinz Fischer.
Bundeskanzler Werner Faymann (Rang eins, 583 Nennungen) ist erfreut
über die "Notoperation" der EU. Der EU-Gipfel beschließt einen
Schulden-Nachlass für Griechenland auf 15 Jahre, einen "Marshallplan"
und eine eigene Rating-Agentur. Die von Faymann geforderte
Transaktionssteuer wird jedoch nicht beschlossen.
Faymann gedenkt mit 3000 Jugendlichen aus aller Welt beim Europacamp
der sozialistischen Jugend in Weißenbach am Attersee den über 90
Opfern, welche vergangenen Freitag bei den beiden Attentaten in
Norwegen starben. Wenige Tage nach den Anschlägen folgte die
"Anti-Terror-Debatte" in Wien. Faymann wünscht sich mehr
internationale Zusammenarbeit mit der Polizei und Vizekanzler Michael
Spindelegger (Rang zwei, 411 Nennungen), Innenministerin Johanna
Mikl-Leitner (Rang 11, 124 Nennungen) und Justizministerin Beatrix
Karl (Rang vier, 184 Nennungen) möchten das vor einigen Wochen
vorgelegte "Anti-Terror-Paket" im Parlament diskutieren.
Bundespräsident Heinz Fischer (Rang drei, 188 Nennungen)
unterzeichnet das neue Ortstafel-Gesetz für Kärnten. Beim
Ortstafelempfang im Bundeskanzleramt kommen auch Staatssekretär Josef
Ostermayer (Rang 18, 71 Nennungen) und der Kärntner Landeshauptmann
Gerhard Dörfler (Rang sechs, 156 Nennungen) zu Wort und zeigen sich
begeistert.
Vizekanzler Michael Spindelegger ist vorwiegend zur Thematik
Studiengebühren im medialen Fokus. Er fordert höhere Gebühren für
Massenstudien mit schlechten Berufsaussichten. Koalitionspartner SPÖ
ist eindeutig gegen die Wiedereinführung von Studiengebühren. Der
parteifreie Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (Rang 29, 43
Nennungen) will über den Sommer eine neue Regelung diesbezüglich
ausarbeiten.
Justizministern Beatrix Karl, Bundespräsident Heinz Fischer und
Außenminister Spindelegger betonen, dass die österreichische Justiz
in der Affäre Golowatow korrekt entschieden habe und bekräftigen,
dass es keine Intervention von Moskau gegeben hat.
Familienminister Reinhold Mitterlehner (Rang fünf, 170 Nennungen)
fordert kürzere Ferienzeiten und will, dass Kindergärten maximal fünf
Wochen im Jahr geschlossen sind. Frauenministerin Gabriele
Heinisch-Hosek (Rang 12, 122 Nennungen) pocht indes auf die
Einführung eines Papa-Monats in der Privatwirtschaft.
Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking: Peter Pilz,
Grüne (Rang acht, 130 Nennungen); Eva Glawischnig-Piesczek, Grüne
(Rang neun, 127 Nennungen); Werner Königshofer, FPÖ (Rang zehn, 125
Nennungen); Gabriele Heinisch-Hosek, SPÖ (Rang 12, 122 Nennungen);
Alois Stöger, SPÖ (Rang 14, 100 Nennungen); Heinz Schaden, SPÖ (Rang
16, 74 Nennungen); Josef Ostermayer, SPÖ (Rang 18, 71 Nennungen);
Peter Kaiser, SPÖ (Rang 19, 70 Nennungen); Christian Scheider, FPK
(Rang 23, 57 Nennungen); Fritz Aichinger, ÖVP (Rang 24, 55
Nennungen); Johann Padutsch, Bürgerliste Salzburg und Anton Steixner,
ÖVP (ex aequo Rang 26, 48 Nennungen); Hans-Peter Bock, SPÖ (Rang 28,
44 Nennungen); Karlheinz Töchterle, parteifrei (Rang 29, 43
Nennungen) und Martin Bartenstein, ÖVP (Rang 30, 42 Nennungen).
Diese Woche finden sich im Top-30 Ranking jeweils zehn
Politikerinnen und Politiker der ÖVP und der SPÖ. Die FPK, die FPÖ
und die Grünen stellen jeweils zwei Akteure. Außerdem im Ranking:
Bundespräsident Heinz Fischer, OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny, der
parteifreie Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle und Johann
Padutsch von der Bürgerliste Salzburg. Das Top 30-Ranking setzt sich
aus sieben weiblichen und 23 männlichen Politikern zusammen.
MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz
österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen
Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über den
OTS-Politik-Channel http://www.ots.at/ranking/art/top/politik
kostenlos abrufbar.
Rückfragehinweis:
MediaWatch Institut für Medienanalysen GmbH Julia Wippersberg Leiterin MediaWatch Tel.: +43/1/360 60-5960 mailto: [email protected] http://www.apa-mediawatch.at APA - Austria Presse Agentur Barbara Rauchwarter Unternehmenssprecherin Leiterin Marketing & Kommunikation Tel.: +43/1/360 60-5700 E-Mail: [email protected] http://www.apa.at
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