• 27.07.2011, 14:21:47
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LH Dörfler: Prettner kennt die Bedürfnisse von Familien nicht!

Sommerinszenierung der SPÖ auf dem Rücken der Kinder.

Klagenfurt (OTS) - Als unnötiges und rein parteipolitisch
motiviertes Sommertheater bezeichnet Kindergartenreferent
Landeshauptmann Gerhard Dörfler, die in jedem Sommer krampfhaft
heraufbeschworene Inszenierung der Kärntner SPÖ zur Kinderbetreuung.
"Wenn der SPÖ die Themen ausgehen, grasen sie in fremden
Fachgebieten, ohne über das nötige Sachwissen und Datenmaterial zu
verfügen", reagiert Dörfler.

So wolle es SPÖ-Landesrätin Beate Prettner einfach nicht wahr
haben, dass in Kärnten in den letzten zehn Jahren umfassende
Betreuungseinrichtungen für Kinder geschaffen wurden, die sich nach
dem Bedarf und den Bedürfnissen von Familien richten. "Wir haben
durch kluge Familien- und Kinderpolitik beste Rahmenbedingungen für
Familien und Kinder geschaffen und damit besonders für Frauen die
Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht. Kärnten hat als
einziges Bundesland in Österreich das Babygeld für Neugeborene.
Kärnten bietet Familien den höchsten Beitrag an Familienförderung
bzw. an Familienzuschuss. Kärnten hat bereits vor vier Jahren das
verpflichtende Kindergartenjahr vor Schuleintritt eingeführt. Kärnten
hat allein in den letzten drei Jahren 800 neue Kinderbetreuungsplätze
geschaffen. Kärnten hat über das Institut für Bildung und Beratung
einen Ausbildungslehrgang für Tagesmütter im Ausmaß von 340
Übungseinheiten ins Leben, der nun als Gütesiegellehrgang seitens des
Bundes übernommen wurde. Kärnten wurde vom Bundesrechnungshof ein
exzellentes Zeugnis in Sachen Kinderbetreuung ausgestellt. So wendet
Kärnten insgesamt 54,8 Millionen für familienbezogene Leistungen auf.
Salzburg hingegen lediglich 33,34 Millionen Euro. Auch bei den
Geldleistungen an Familien im Jahr 2009 stellte Kärnten 14,83
Millionen Euro bzw. 0,10 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP)
bereit. Salzburg hingegen gewährte lediglich Geldleistungen in der
Höhe von 2,4 Millionen Euro oder 0,01 Prozent des BIP, Oberösterreich
lag bei 13,34 Millionen Euro bzw. 0,03 Prozent des BIP. Das sind
wichtige familienpolitische Maßnahmen zum Wohle der Familien und
Kinder, die auch die SPÖ nicht negieren kann", reagiert Dörfler.

Ebenfalls ignoriert wird von der SPÖ und Frauenreferentin
Prettner, dass Kinder im Kindergartenalter ebenfalls eine Auszeit zur
"Kindergarten-Arbeitszeit" benötigen. "Den Erwachsenen und
Schulkindern gestehen wir Urlaub zu. Den Kindergartenkindern nicht!
Das ist eine Missachtung der Bedürfnisse der Kinder", so der
Kindergartenreferent.

Hinsichtlich der Öffnungszeiten von Kindergärten stellt Dörfler
klar, dass diese grundsätzlich in den Kompetenzbereich des jeweiligen
Trägers fallen, das Land Kärnten aber diesbezüglich erstmals klare
gesetzliche Vorgaben geschaffen hat. Im neuen Kinderbetreuungsgesetz
sei niedergeschrieben, dass ein Erhalter bei einem Bedarf von 15
Kindern, eine Sommerbetreuung anbieten muss. Sollte der volle
Kindergartenbedarf nicht bestehen, würden Gruppen über die
Sommermonate zeitweise und je nach Notwendigkeit zusammen gelegt.
Zudem gebe es heuer erstmals die altersgemischte Betreuung, bei der
Kindergartenkinder gemeinsam mit Hortkindern betreut werden.

"Der Großteil der Eltern nimmt seine Kinder über die Sommermonate,
speziell im August aus dem Kindergarten, um ihnen einige Wochen an
unbeschwerter Freizeit zu schenken und mit ihnen gemeinsam den Sommer
zu genießen. Nur einige Wenige sind beruflich gebunden und müssen
Kinder auch im Sommer in Kindergärten betreuen", stellt
Kindergartenreferent Dörfler aufgrund der Rückmeldung aus den
Kindergärten fest. Dies ist für Dörfler die Bestätigung dafür, dass
der Großteil der Eltern im Sinne ihrer Kinder erkannt hat, dass auch
ihre Kleinsten nicht über 12 Monate hindurch leistungsfähig sind,
sondern ebenfalls eine Distanz zum Alltag benötigen.

"Nur eine hat es nicht erkannt und das ist Frauenreferentin
Prettner, die durch ihren krampfhaften Inszenierungsdrang vollkommen
an der tatsächlichen Faktenlage vorbei handelt", so Dörfler, der
Prettner einen Blick über die Pack empfiehlt. In der von der SPÖ
geführten Steiermark werde nämlich gerade eine Sozialstreichorgie
durchgeführt, die in Österreich einzigartig ist. Aber dazu hätten die
Kärntner SPÖ-Kollegen wohl nichts zu sagen.

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Landtagsklub
Landhaus, 9020 Klagenfurt
Tel.: 0463 513 272

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