• 27.07.2011, 13:14:23
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"Und dann legten wir sie nackt ins Grab."

NEWS-exklusiv: Jetzt sprechen die beiden Tatverdächtigen im "Fall Paulina"

Wien (OTS) - Am 5. Juli wurde in Bad Ischl eine 14-jährige
Schülerin bestialisch ermordet. Nach anfänglichem Leugnen legten nun
- wie NEWS exklusiv in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe
berichtet - ihr Stiefvater Klaus K., 48, und dessen Sohn Konstantin,
19, nun umfangreiche Tatgeständnisse ab.

Die entsetzliche Tat an Paulina, so ist den Niederschriften zu
entnehmen, dürfte schon sein Monaten geplant gewesen sein. "Mit dem
Auszug meiner Stiefmutter im vergangenen Februar", berichtete
Konstantin jetzt vor der Kripo, "ist das Herz meines Vaters
gebrochen, Irgendwann erklärte er mir, dass sie deshalb bestraft
werden müsse und dass er ihre Tochter Paulina umbringen werde. Und er
bat mich, ihm beizustehen."

Die Schülerin wurde daraufhin von Klaus K. beschattet. Über den
Tattag sagt Klaus K.: "Ich wachte um 6.20 Uhr auf und spürte gleich
eine entsetzliche Unruhe in mir; also weckte ich meinen Sohn, damit
er mich zu Paulina chauffiert." Kurz nach 7 Uhr morgens zerrte er das
Mädchen, das sich am Schulweg befand, auf den Rücksitz seines
VW-Sharan, schlug mit einer Taschenlampe auf ihren Kopf ein und
befahl seinem Sohn, "in den Wald zu fahren", wo die beiden Männer
bereits Tage davor ein 1,50 Meter tiefes Grab ausgehoben hatten.

Paulina war nach den Schlägen bewusstlos, "aber ihre Arme und
Beine zuckten noch", wie Klaus K. nun der Polizei berichtete, "und
wie in Trance nahm ich in der Folge einen dicken Strick aus meinem
Rucksack und zog zu." "Im Wald angekommen", so Konstantin K., "zog
mein Vater Paulina aus dem Auto. Dann stieg ich aus dem Wagen und sah
meine Stiefschwester am Boden liegen. Gemeinsam trugen wir sie dann
zum Grab und zogen sie nackt aus. Schließlich haben wir sie begraben
und dabei auch ein paar Steine auf sie gelegt."

Der 19-Jährige sagt nun, er begreife nicht, "wie es zu all dem
kommen konnte." Sein Vater behauptet, dass ihm die Tat "von bösen
Stimmen in meinem Kopf" befohlen worden sei.

Rückfragehinweis:
Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103

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