• 27.07.2011, 11:44:55
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Walser: Regierung führt Kulturkampf um Schule statt konstruktiver Arbeit an Schulreform

Grüne fordern konsequente Maßnahmen in Richtung einer Gemeinsamen Schule

Wien (OTS) - "Es darf natürlich nicht sein, dass ein Schultyp
ausgehungert wird. Die Leidtragenden einer solchen Politik sind die
SchülerInnen", betont Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen.
"Die Regierung muss endlich runter von der Bildungsbremse. Derzeit
wird auf Kosten der Kinder innerhalb der Regierung Kulturkampf
betrieben, statt konstruktiv an der dringend notwendigen Schulreform
zu arbeiten", kritisiert Walser den von der ÖVP-dominierten
Lehrergewerkschaft begonnenen Konflikt mit Unterrichtsministerin
Claudia Schmied. "Das derzeitige Tohuwabohu im Bildungsbereich kostet
viel Geld und schadet Kindern, Lehrkräften und den Eltern." Allein
die Neue Mittelschule erfordert jährlich 230 Millionen Euro. Vom im
Gesetz festgelegten Ziel dieses Schulversuchs hat sich die ÖVP
inzwischen aber verabschiedet.

"Wir brauchen endlich eine Antwort beider Regierungsparteien auf die
Frage, ob wir künftig eine moderne und leistungsfähige Gemeinsame
Schule wollen oder weiterhin das Nebeneinander der mittlerweile vier
Schultypen AHS, Hauptschule, Neue Mittelschule und Sonderschule", so
Walser. Erst dann kann man zielgerichtet Maßnahmen setzen.

"Wir haben in Österreich die weltweit früheste Trennung von Kindern
im Alter von 9,5 Jahren. Das hat sich als pädagogisch und
gesellschaftlich als nicht wettbewerbsfähig erwiesen. Wir brauchen
daher konsequente Maßnahmen in Richtung einer Gemeinsamen Schule", so
Walser abschließend.

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:presse@gruene.at

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