Zwei Ausgaben des ORF-TV-Landwirtschafts-Magazins "Land und Leute" in einer Woche - am Dienstag, 26. und Samstag, 30. Juli

St. Pölten (OTS) - Die aufgrund der Übertragung der Habsburg-Feierlichkeiten verschobene Ausgabe von "Land und Leute" wird nun definitiv am Dienstag, 26. Juli um 11.55 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.

Und das sind die Themen der danach folgenden Ausgabe von "Land und Leute", wieder am gewohnten Sendeplatz - Samstag, 30. Juli um 15.40 Uhr in ORF 2:

*Tiroler Käseroute
Das Geheimnis des Heumilchkäses können Urlauber im Tiroler Zillertal "erwandern": Auf einem zweistündigem Weg durch die Natur erklären Bauern, wie wertvoll Kräuter, Gräser und Blumen für die Milch sind. Interessierte können dabei auch die Landwirte beim Mähen und die Kühe auf der Weide beobachten. Diese "Käseroute" endet in der Sennerei, wo die Zillertaler Heumilch zu den verschiedenen Käsespezialitäten verarbeitet wird.

*Landwirt als Energiewirt
Unwetter mit Starkregen und Hagel verursachen in der Landwirtschaft große Schäden. In Kärnten ist es im Juli bei Getreide, Mais, Soja, Kürbis und Kartoffel zu Ernteeinbußen im Wert von rund 700.000 Euro gekommen. Zumindest materiell dagegen wappnen können sich Landwirte mit einer Hagelversicherung sowie einer nachhaltigen Betriebsführung und Produktion. Ein Beispiel dafür ist die Sonnenalm Genossenschaft im kärntnerischen Klein St. Paul, wo Landwirte auf diese Weise auch viel für den Klimaschutz tun und so zu Energiewirten werden.

*Steirischer Salatmillionär
Der steirische Biobauer Bernhard Gogg aus Zettling darf sich "Salatmillionär" nennen, produziert er doch pro Saison rund eine Million Salatköpfe ganz unterschiedlicher Sorten. So auch das "Grazer Krauthappl", das jüngst zu einer eigenen "Genussregion" ernannt wurde. Besonderen Wert legt der 38jährige Landwirt auf gesunden, unbelasteten Boden und auf speziellen Kompost, er achtet auch auf Mondphasen und eine besondere Zuwendung zu seinen Pflanzen.

*Schweinebörse-Manager
Österreichs Schweinebauern kämpfen mit Problemen: Zum einen sinken die Preise für das Fleisch, gleichzeitig werden die Auflagen für die Produktion immer mehr. Vor allem kleinere Betriebe sind immer öfter in ihrer Existenz bedroht. Als Interessensvertretung für alle Schweinemäster vertritt die sogenannte "Schweinebörse" die Anliegen der Bauern am Markt. Deren Geschäftsführer seit 15 Jahren ist Johann Nolz aus Niederösterreich.

*Blühende Wildpflanzen
Vor sechs Jahren wurde in Oberösterreich das Projekt "Naturwiesensaatgut" gestartet. Ziel war es, Saatgut von standorttypischen Wildpflanzen in größeren Mengen zu vermehren. Nun haben sich zwei Landwirte aus der Nähe von Linz auf die Produktion von Wildpflanzensamen spezialisiert.

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