- 20.07.2011, 10:01:40
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Timesharing und Ferienwohnrechte: Dichtung und Wahrheit
Berlin (ots) - Bei den Wörtern Timesharing oder Ferienwohnrechte
schalten deutsche Verbraucherschützer auf Rot, verfallen in hektische
Umtriebe und stellen sich schützend vor ihre Schutzbefohlenen. Alle
Jahre wieder - pünktlich wie der Vogelzug - lässt sich dieses Ritual
beobachten. Kaum beginnt die Hauptreisesaison, erscheinen in
verbraucherschutzeigenen Publikationen und deutschen Tageszeitungen
Schlagzeilen wie "Urlaub lebenslänglich", "Schuldenfalle
Timesharing", "Ferien zum Abgewöhnen", "Timesharing - Betrug ohne
Ende?". Diese Liste ließe sich fortsetzen. Warum aber werden den
Verbrauchern seit Jahren Informationen über das sinnvolle und
nachhaltige Wirtschaftsmodell des Timesharings vorenthalten?
Seit Jahren wird in Deutschland ein ganzer Wirtschaftssektor negativ
thematisiert: Timesharing, die gemeinsame und zeitlich gesplittete
Nutzung von Immobilien. Dieses Modell der Ressourcenteilung wird aus
der einseitig festgefahrenen Optik der Verbraucherschützer unter dem
Vorwurf "unlauterer" Vertriebsmethoden gerne kriminalisiert, während
das gleiche Prinzip etwa beim Car-Sharing nicht hoch genug gelobt
werden kann. Timesharing bietet wie kaum ein anderer Tourismuszweig
sowohl den Teilnehmern als auch den Standortregionen ein ganzes
Bündel von ökonomischen und ökologischen Vorteilen.
Wer die Texte unter diesen Schlagzeilen liest, fühlt sich um 15 bis
20 Jahre zurück versetzt. Als Leser stellt man rasch fest, dass zum
Thema Timesharing die fast wortgleichen Argumente und Standpunkte ins
Feld geführt werden wie vor zwei Jahrzehnten, als auf den Kanarischen
Inseln und anderenorts leichtgläubige und naive Mitbürger zu Opfern
fragwürdiger Verkaufsmethoden von Teilzeitwohnrechten wurden. Die
Argumente der Kritiker des Timeshare sind bis heute die gleichen
geblieben. In fast allen Beiträgen werden diese Argumente
gebetsmühlenartig wiederholt. Nicht wenige Journalisten und
Redaktionen müssen sich hier den Vorwurf gefallen lassen, Copy &
Paste einer der unvoreingenommenen Recherche vorzuziehen.
Seriöse Verbraucherinformationen aber sollten auf zeitnahe Recherchen
und aktuellen Fakten beruhen. Beim Thema Timeshare ist man davon weit
entfernt. Niemand stellt den gesellschaftlichen Auftrag und die
Verantwortung der Verbraucherschutz-Organisationen in Frage. Sie sind
eine Errungenschaft unserer Demokratie und Ausdruck der Mündigkeit
der Konsumenten. Daran soll hier kein Zweifel aufkommen.
Weshalb also werden den Verbrauchern seit Jahren Informationen über
das sinnvolle und nachhaltige Wirtschaftsmodell des Timesharings
vorenthalten? Es ist an der Zeit, auch einmal einen
unvoreingenommenen Blick auf die Branche zu werfen.
Wenn man Eigentümer von Teilzeitwohnrechten befragt, wie sie es mit
ihrem Investment halten, sind laut einer vom Europäischen Timeshare
Verband (RDO) durchgeführten Umfrage über 75 % zufrieden bis sehr
zufrieden. Mehr als 1,4 Millionen zufriedene Familien verbringen in
Europa ihre Ferien im Timesharing. 2009 gab es in Europa weniger als
250 Beschwerden über Timesharing. Juristen der Verbraucherzentrale
Berlin bestätigen diese relativ geringe Zahl. Sie hätten es kaum noch
mit Beschwerden zu tun. (Der Tagesspiegel, 22.07.2010, Miriam
Schröder, "Kein Stück vom Glück", Berlin)
Viele beliebte Feriendestination sehen sich heute mit einer sehr
ernsthaften ökologischen Problematik konfrontiert, über die es
bezeichnenderweise auch keine Verbraucherinformationen gibt: dem
ungebändigten Boom an Zweit- und Ferienwohnungen! Das Resultat sind
«kalte Betten» - Domizile, die durchschnittlich 315 Tage im Jahr leer
stehen. Sie sorgen für heftige Diskussionen und politische
Auseinandersetzungen. Lösungen sind gefragt, die verschiedenen
Aspekten Rechnung tragen, wie etwa der Nachhaltigkeit und der
Wirtschaftlichkeit zugleich.
Das im europäischen Markt für Teilzeitwohnrechte führende Unternehmen
Hapimag bietet mit seinem Modell eine echte Alternative. Sein
Wohnrechtssystem gewährleistet einerseits eine sehr hohe Belegung und
generiert andererseits eine beachtliche Wertschöpfung für die 57
verschiedenen Standortregionen. Deshalb werden Anlagen dieser Art in
Urlaubsdestinationen oder in Städten als wirtschaftlich sinnvolle und
von der Grundidee her umweltfreundliche Investitionen grundsätzlich
begrüsst.
Dies waren auch die entscheidenden Gründe der Gemeindevertretung des
bekannten Ostseebades Binz, einem Investitionsvorhaben von Hapimag in
ihrem Ort die Zustimmung zu geben. Bürgermeister Horst Schaumann
bringt das Problem schnell auf den Punkt: "Wir müssen die Balance
zwischen Infrastruktur und Übernachtungsangeboten halten. An diese
Prämisse haben sich auch Investitionen zu halten, um kein Überangebot
an Betten produzieren. Hapimag hat dieses Problem sofort verstanden.
Der Umbau einer ehemaligen FDGB-Ferienanlage und Neubau von weiteren
Bettenhäusern schuf zwar neue Übernachtungskapazitäten, aber dadurch,
dass Hapimag seine Mitglieder als zusätzliche Gäste nach Binz bringt,
bleibt die Balance zwischen Infrastruktur und Bettenangebot erhalten.
Hapimag ist auch mit grossem Verständnis auf unsere Forderung
eingegangen, keine eigenen gastronomischen Einrichtungen in Betrieb
zu nehmen. Davon profitieren heute unsere Bäcker, Kaufhallen und
Gastronomen. Wie ich verstanden habe, entspricht dies auch dem
Verständnis von Hapimag, seinen Gästen stets die regionale
Besonderheiten und Köstlichkeiten zugänglich zu machen. Nicht
unerwähnt lassen will ich die gute Zusammenarbeit mit dem Chef des
Resorts, Burkhard Herzberg. Sie ist seit Jahren ungetrübt. Das Resort
ist für unser Ostseebad eine grosse Bereicherung."
Seit Jahren ist die Timeshare-Branche ein weltweit prosperierender
Wirtschaftszweig. Sie hat in den letzten Jahren vor allem im Vertrieb
auch dazugelernt und Schwarze Schafe isoliert. Hapimag ist sehr froh
über die neue EU-Richtlinie zum Schutz der Timesharing-Käufer, die
seit Februar 2011 in allen EU-Mitgliedsstaaten gültig ist. Ein
glaubwürdiger Verbraucherschutz liegt im ureigensten Interesse der
Timesharing-Branche.
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