FHR zur Konsolidierung der FH-Standorte in Kärnten

Wien (OTS) - "Die Konsolidierung der Standorte der FH Kärnten ist längst überfällig", sagt der Präsident des für die Qualitätssicherung zuständigen Fachhochschulrates (FHR), O.Univ.-Prof. DI Dr. Leopold März.

Auch die im Auftrag des FHR in den Jahren 2003 und 2010 durchgeführten Evaluierungen der FH Kärnten bestätigen das. Die FH Kärnten erzielt in den zentralen Leistungsbereichen einer Hochschule insgesamt betrachtet gute Ergebnisse, die aber unter schwierigen Rahmenbedingungen zustande kommen und mit einem unverhältnismäßig hohen Ressourceneinsatz verbunden sind.

Der FHR unterstützt daher das vom Aufsichtsrat der FH Kärnten verabschiedete Strategiepapier, welches eine Konzentration von fachverwandten Studiengängen an einem Standort sowie mittelfristig auch die Reduzierung der Standorte vorsieht. Er appelliert mit Nachdruck an die politischen Entscheidungs- und Verantwortungsträger des Landes Kärnten, die Umsetzung dieser Strategie mit Mut und Tatkraft zu unterstützen. Es wäre unverantwortlich gegenüber den Beschäftigten an der FH sowie der betroffenen Bevölkerung, die Umsetzung dieser Strategie des Aufsichtsrates auf politischer Ebene nicht zu unterstützen. Die seit Jahren immer wieder auftretende Diskussion über die Standorte führt nur zu einer Verunsicherung aller Beteiligten und hindert die FH Kärnten daran, sich in die Gruppe der qualitativ führenden Fachhochschulen in Österreich weiterzuentwickeln.

"Diskutiert wurde genug; jetzt geht es darum, Taten zu setzen. Wenn das jetzt nicht umgesetzt wird, dann fürchte ich, dass man auch in 56 Jahren (siehe Ortstafelregelung) noch über die FH-Standorte in Kärnten diskutiert", so der Präsident des FHR.

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O.Univ.-Prof. DI Dr. Leopold März, Präsident des FHR
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