• 19.07.2011, 13:21:47
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Kunst betrachten und hinter die Kulissen blicken

Land und Kulturveranstalter engagieren sich in der Kulturvermittlung

Bregenz (OTS/VLK) - Sowohl große als auch kleinere
Kulturveranstalter in Vorarlberg sehen heute einen Schwerpunkt ihrer
Arbeit in der Kulturvermittlung. Sie bemühen sich, ihr Publikum noch
näher zu sich zu holen und sich auch von innen zu präsentieren. Auch
das Land Vorarlberg engagiert sich stark in dieser Richtung,
insbesondere im Bereich Kinder- und Jugendvermittlung.

"Wer früh an die Kunst herangeführt wird, wird sich auch später
für Kunst interessieren und sich damit beschäftigen. Deshalb ist es
uns ein wichtiges Anliegen, Kinder und Jugendliche für Kultur zu
begeistern", sagte Kulturlandesrätin Andrea Kaufmann heute, Dienstag,
im Pressefoyer und verwies auf den neuen Kulturbericht des Landes,
der wieder ein beeindruckendes Zeugnis über die Qualität und Vielfalt
des kulturellen Betriebes in Vorarlberg gibt.

Der Vorstand der Kulturabteilung des Landes, Werner Grabher,
erläuterte die Bedeutung der Kulturvermittlung für den gesamten
Kulturbetrieb. Es genüge nicht mehr, Kunst auf der Bühne oder im
Ausstellungsraum zu präsentieren, das Publikum interessiere sich
vermehrt auch für den Blick hinter die Kulissen des Kunstschaffens.
"Man will nicht mehr nur stiller Betrachter sein, sondern daran
teilhaben", so Grabher.

Die vom Land unterstützten Initiativen und Aktionen zur
Kulturvermittlung finden großes Interesse, wie der erfolgreiche Start
der Aktion "Reiseziel Museum" und die Bilanz zum "Tag des Denkmals
2010" zeigen. Ein weiteres Beispiel ist die Aktion "Check Kultur!
360": Gegen Vorlage der 360 card können Jugendliche in allen fünf
Städten Vorarlbergs gratis 20 Museen und Galerien besuchen - die
gesamten Sommerferien über.

Ausgesprochen positiv auch eine erste Bilanz des Angebotes Freier
Eintritt U19 im Kunsthaus Bregenz. Im Jahr 2010 wurden 6.939
Besucherinnen und Besucher unter 19 Jahren gezählt, um 1.105 mehr
(bzw. +19 Prozent) als im Jahr davor. Das Angebot werde als positives
Signal für ein "offenes Haus" für junge Menschen fortgesetzt und ist
auch im neuen Vorarlberg Museum angedacht, sagte Landesrätin
Kaufmann.

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20137, Fax: 05574/511-620196
   mailto:[email protected]
   http://www.vorarlberg.at/presse
   
   Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67

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