• 12.07.2011, 11:46:23
  • /
  • OTS0093 OTW0093

Gesundheitsminister Stöger zu Mutter-Kind-Pass: Zentrales Werk der Gesundheitsvorsorge wurde noch weiter verbessert

Begleitbroschüre neu gestaltet und um Impfinformationen erweitert

Wien (OTS/SK) - Der Mutter-Kind-Pass, ein zentrales Werk der
Gesundheitsvorsorge von Müttern und Kindern, wurde noch weiter
verbessert. Die Begleitbroschüre wurde grundlegend neu gestaltet. Das
betonte Gesundheitsminister Alois Stöger heute, Dienstag, bei einem
Pressegespräch zum Thema "Neuerungen beim Mutter-Kind-Pass: Bessere
Informationen für Eltern". Nach der erst kürzlich von Minister Stöger
umgesetzten Erweiterung der Leistungen um eine
Ultraschalluntersuchung in der Frühschwangerschaft sowie einem HIV-
und Zuckertest, stellt die Neugestaltung der Begleitinformationen
einen weiteren großen Schritt für die Verbesserung der
Gesundheitsvorsorge von Mutter und Kind - vor und nach der Geburt -
dar. ****

Der Minister wies darauf hin, dass der Mutter-Kind-Pass, der im Jahre
1974 vom damaligen Gesundheitsminister Leodolter eingeführt wurde,
die Säuglingssterblichkeit von 23,5 auf 3,8 Promille reduzieren
konnte. Die verbesserten und erweiterten Informationsbroschüren, die
dem Mutter-Kind-Pass beiliegen, wurden in Zusammenarbeit mit der
Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), den
Österreichischen Frauengesundheitszentren, dem Österreichischen
Hebammengremium und dem Berufsverband der Österreichischer
PsychologInnen erarbeitet. "Die Informationen wurden von Expertinnen
und Experten erarbeitet und befinden sich auf dem neuesten Stand der
Wissenschaft und Forschung. Diese Neuerungen sind ein weiterer
wesentlicher Schritt, damit die Gesundheitsvorsorge von Müttern und
Kindern in Österreich noch weiter verbessert werden kann", betonte
Gesundheitsminister Stöger.

Ulla Konrad, Präsidentin des Berufsverbands Österreichischer
PsychologInnen, die ebenfalls an dem Pressegespräch teilnahm,
betonte, wie wichtig es sei, dass die psychologische Gesundheit von
Mutter und Kind einen wesentlichen Stellenwert in der neuen
Informationsbroschüre einnimmt. Schwangerschaft und Geburt stellen
die Frauen und ihre Familie nicht nur vor physische, sondern auch
psychologische Herausforderungen und hier sei es wichtig zu wissen,
an wen man sich wenden kann, um Hilfe und Beratung zu erhalten. Klaus
Schmitt, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und
Jugendheilkunde wies darauf hin, wie wichtig die Erweiterung um
Impfinformationen ist, da in Österreich eine gewisse "Impfmüdigkeit"
um sich greife. Als Vertreterin des Österreichischen Hebammengremiums
erklärte Brigitte Theierling, dass sie es sehr begrüßt, dass Mütter
in der neuen Broschüre, die nun wesentlich übersichtlicher gestaltet
sei, auch alle wichtigen Kontaktdaten zu Hebammen in Österreich
finden können. (Schluss) sv/mb

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel