Eröffnung: "Paradies der Blicke" auf dem Schneeberg eingeweiht

Puchberg am Schneeberg (OTS) - Am 9. Juli 2011 wurde mit dem "Paradies der Blicke" gleich neben dem Bergbahnhof der Schneebergbahn auf 1.800 m Seehöhe die höchst gelegene touristische Attraktion Niederösterreichs durch Verkehrslandesrat Karl Wilfing eröffnet. Eine Galerie mit Werken des Puchberger Künstlers VOKA sowie ein Kaleidoskop mit atemberaubenden Bildern des Schneebergs einst und jetzt machen den Berg bei jedem Wetter zu einem attraktiven Ausflugsziel. Der Themenweg um den Waxriegel bietet auch nicht-bergerfahrenen Besuchern einen leicht begehbaren Rundweg. Das "Paradies der Blicke" macht den Schneeberg für jeden Besucher in allen seinen Dimensionen erfahrbar.

Die Schneebergbahn war in den Jahren seit ihrer Eröffnung 1897 immer wieder von der Schließung bedroht. Deshalb übernahm das Land Niederösterreich 1997 über die NÖVOG (Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft) 50 % der Anteile, um den Fortbestand sicher zu stellen. Die Schneebergbahn entwickelte sich in den Jahren seither zu einem Vorzeigebetrieb, der Gewinne schreibt und Investitionen selbst tätigen kann. "Mit der Schneebergbahn ist der Beweis gelungen, dass Bahnunternehmen wirtschaftlich geführt werden können", freut sich Verkehrslandesrat Karl Wilfing über den Erfolg. "Sie ist Motor und Lebensader der Region. Das wollen wir auch mit anderen Bahnstrecken, die das Land Niederösterreich und die NÖVOG betreiben, erreichen."

Das Paradies der Blicke - Galerie, Kaleidoskop, Gestaltung des Rundwegs - hat eine Million Euro gekostet, etwa 360.000 Euro wurden im Rahmen einer Leader-Förderung aufgebracht. Die restlichen 640.000 Euro konnte die Niederösterreichische Schneebergbahn m.b.H. aus dem Betriebsergebnis bezahlen. Baubeginn war im Juli 2010 - ein knappes Jahr danach erfolgte nun die Fertigstellung.

Rund 130.000 Fahrgäste zählt die Schneebergbahn alljährlich. Salamander-Triebzüge, Betriebswerkstatt, ein neues Verkaufs- und Vertriebssystem und der Neubau des Bergbahnhofs prägten die Entwicklung der vergangenen Jahre. Gerhard Stindl, Geschäftsführer von NÖSBB (Niederösterreichische Schneebergbahnen m.b.H.) und NÖVOG, sieht in der Flexibilität der Mitarbeiter einen wesentlicher Faktor für den langjährigen Erfolg der Schneebergbahnen: "Alle Mitarbeiter der NÖSBB arbeiten auch als Fahrtbegleiter. Das Werkstättenpersonal ist selbstverständlich auch als Lokführer und als Fahrtbegleiter einsetzbar, umgekehrt sind Fahrtbegleiter auch Lokführer."

Alexander Szadeczky, Geschäftsführer Nofrontiere Design, erinnert sich anlässlich der Eröffnung an die spannende Phase der Projektentwicklung: "Wir liefern quasi schlüsselfertige Projekte, aber dafür braucht es einen Auftraggeber mit einer klaren Vision. Den hatten wir hier." Einfach umzusetzen war das Projekt nicht. So schneite es den Bautrupp mitten im August 2010 auf dem höchsten Berg Niederösterreichs ein. Eine neue Erfahrung für das Berg erprobte Team.

Martin Wanzenböck, Obmann des Tourismusverein Puchberg, begrüßt die neue Attraktion auf dem Schneeberg mit großer Begeisterung: "Die Schneebergbahn ist für unsere Region ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Nun gibt es neben 80 km Wanderwegen und Alpinsteigen, einer Zahnradbahn und einer Sesselbahn auch ein Schlechtwetterprogramm direkt auf dem Berg. Das 'Paradies der Blicke' ist eine Bereicherung des Angebots."

Florian Diertl, Vizebürgermeister von Puchberg / Schneeberg: "Bei uns in Puchberg / Schneeberg ist jeder Gast König, nicht nur die gekrönten Häupter. Tatsächlich durften wir Kaiser Franz Josef ebenso hier begrüßen wie später den König von Spanien. 30.000 Gäste nächtigen alljährlich in Puchberg/Schneeberg, dazu kommen rund 200.000 Ausflugsgäste."

Petra M. Vogl, Leiterin der Galerie VOKA, schildert die Begeisterung für ein ganz besonderes Projekt: "Mit der Galerie 'VOKA Top Art 1800' im alten Bergbahnhof der Schneebergbahn wurde etwas in Europa Einzigartiges und Besonderes geschaffen."

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