- 10.07.2011, 05:32:31
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ÖSTERREICH: Fortell soll halbe Million Euro zahlen
Oberster Gerichtshof gibt Einspruch seines Bruders recht - allein Gerichtskosten 30.000 Euro
Wien (OTS) - Nächster Schlag im Bruderkrieg Fortelni gegen
Fortelni. Mittwoch dieser Woche war TV-Star Albert Fortell
("Schlosshotel Orth") in einem Strafverfahren vom Verdacht
freigesprochen wurde, er habe die Hinterlassenschaft seiner Mutter
Gertrude eingestrichen, aber ihre Schulden beim Finanzamt (59.000
Euro) nicht bezahlt. Jetzt verlor er einen Prozess vor dem Obersten
Gerichtshof, berichtet ÖSTERREICH (Sonntag-Ausgabe.
Marius Fortelni hatte seinen Bruder am Wiener Handels- und
Zivilgericht mit einer Serie von Klagen eingedeckt, bei denen es um
enorme Summen geht. Die wichtigste entscheidet über rund 980.000 Euro
- und damit wohl über die Existenz beider Brüder.
Der Streit: Weil sie Marius oft aus Schulden geholfen hatte,
wollte Mutter Gertrude auch Albert Gutes tun: 1996 schenkte sie ihm
vier Immobilien an noblen Adressen im Gesamtwert von fast einer
Million. Vertraglicher Zusatz: Sollte Albert vor ihr sterben, geht
der Besitz an die Familie Fortell zurück - und nicht an Witwe Barbara
Wussow.
2007 starb Mama Gertrude. Kurz danach forderte Marius die Hälfte
des Geschenks. In zwei Instanzen hat er die Klage verloren. Doch
Freitag gab der OGH seinem Einspruch recht (Zahl 6 Ob 54/11a).
Gerichtskosten für nur eine Instanz: 30.000 Euro.
Der OGH verwies die Klage noch einmal an die 1. Instanz zurück
(die üblicherweise aber nicht gegen das Höchstgericht entscheidet),
berichtet ÖSTERREICH.
Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH, Chefredaktion
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