ÖSTERREICH: Fortell soll halbe Million Euro zahlen

Oberster Gerichtshof gibt Einspruch seines Bruders recht - allein Gerichtskosten 30.000 Euro

Wien (OTS) - Nächster Schlag im Bruderkrieg Fortelni gegen Fortelni. Mittwoch dieser Woche war TV-Star Albert Fortell ("Schlosshotel Orth") in einem Strafverfahren vom Verdacht freigesprochen wurde, er habe die Hinterlassenschaft seiner Mutter Gertrude eingestrichen, aber ihre Schulden beim Finanzamt (59.000 Euro) nicht bezahlt. Jetzt verlor er einen Prozess vor dem Obersten Gerichtshof, berichtet ÖSTERREICH (Sonntag-Ausgabe.

Marius Fortelni hatte seinen Bruder am Wiener Handels- und Zivilgericht mit einer Serie von Klagen eingedeckt, bei denen es um enorme Summen geht. Die wichtigste entscheidet über rund 980.000 Euro - und damit wohl über die Existenz beider Brüder.

Der Streit: Weil sie Marius oft aus Schulden geholfen hatte, wollte Mutter Gertrude auch Albert Gutes tun: 1996 schenkte sie ihm vier Immobilien an noblen Adressen im Gesamtwert von fast einer Million. Vertraglicher Zusatz: Sollte Albert vor ihr sterben, geht der Besitz an die Familie Fortell zurück - und nicht an Witwe Barbara Wussow.

2007 starb Mama Gertrude. Kurz danach forderte Marius die Hälfte des Geschenks. In zwei Instanzen hat er die Klage verloren. Doch Freitag gab der OGH seinem Einspruch recht (Zahl 6 Ob 54/11a). Gerichtskosten für nur eine Instanz: 30.000 Euro.

Der OGH verwies die Klage noch einmal an die 1. Instanz zurück (die üblicherweise aber nicht gegen das Höchstgericht entscheidet), berichtet ÖSTERREICH.

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