- 08.07.2011, 13:52:44
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Mikl-Leitner / Heinisch-Hosek zu Zwangsheirat: Gemeinsame Offensive noch dieses Jahr
Zusammen mit Experten und Expertinnen die Schaffung von Notwohneinrichtungen erarbeiten - Geldmittel stehen zur Verfügung
Wien (OTS) - "Mein Ziel ist es, der Zwangsheirat in Österreich
einen Riegel vorzuschieben. In unserer Gesellschaft hat Zwangsheirat
keinen Platz", sagte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner nach einem
Gespräch mit Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Diese
bekräftigte: "Zwangsheirat widerspricht all dem, wofür ich mich als
Frauenministerin einsetze: Nämlich die Selbstbestimmung von Frauen
und das Recht auf Leben frei von Gewalt und Unterdrückung." Daher
gelte es, die im Regierungsprogramm verankerte Zurverfügungstellung
von Notwohneinrichtungen für Betroffene rasch umzusetzen.
"Bis Ende des Jahres werden wir in der Bundesregierung gemeinsam mit
Experten und Expertinnen konkrete Lösungsmodelle erarbeiten. Fest
steht, dass wir entsprechende Geldmittel in die Hand nehmen werden",
betonten die Ministerinnen. Vonseiten der beiden Ressorts werden nun
mehrere Varianten geprüft.
"Leider werden auch in Österreich viele junge Mädchen und Frauen mit
Migrationshintergrund zu einer Zwangsheirat gezwungen. Zwangsheirat
ist eine Form der Gewalt gegen Frauen, die nicht zu tolerieren ist",
so Innenministerin Mikl-Leitner. "Wir müssen alles tun, um
Betroffenen zu helfen und diese Form der schweren Nötigung ein für
alle Mal zu unterbinden", bekräftigte Frauenministerin Heinisch-Hosek
abschließend.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Inneres Hermann Muhr Pressesprecher der Bundesministerin Tel.: +43-(0)1-53126-2017 mailto:[email protected] www.bmi.gv.at Bundesministerium für Inneres Kompetenzcenter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit - Pressestelle +43-(0)1-53 126-2488 [email protected] www.bmi.gv.at
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