VBBI fordert akademische Ausbildung für KindergartenpädagogInnen

Qualität der Elementarpädagogischen Ausbildung darf nicht am Geld scheitern

Wien (OTS) - "Es gilt, das Bildungsniveau so rasch wie möglich deutlich anzuheben und die Leistungsfähigkeit des Bildungssystems zu steigern. Bildung beginnt bei der Geburt, jede Investition in die Qualität der elementaren Bildungseinrichtungen kommt der Zukunft Österreichs zugute", erklärt Raphaela Keller, Vorsitzende der Berufsgruppe von Kindergarten- und HortpädagogInnen Wiens und Mitglied des Redaktionsteams des "Volksbegehren Bildungsinitiative" als Replik auf die gestrigen Aussagen der Bildungsministerin Schmied, wonach die Ausbildung der KindergartenpädagogInnen - aufgrund von Personalmangel - weiterhin an den BAKIPs verbleiben soll.

Die Elementarpädagogin sieht es als unumgänglich, dass auch die jüngsten Mitglieder der Gesellschaft durch bestens qualifizierte PädagogInnen betreut werden: "Im internationalen Vergleich steht Österreich hinsichtlich der Ausbildung seiner KindergartenpädagogInnen schlecht da - nur Malta und Teile Deutschlands bilden ebenso wie Österreich nicht auf tertiärer Ebene aus" kritisiert Keller die Ausbildung in Österreich.

"Mein Engagement beim "Volksbegehren Bildungsinitiative" gründet sich auf meiner Überzeugung, dass für alle Kinder jeder Altersstufe hochqualifizierte PädagogInnen zur Verfügung stehen müssen. Nach Erkenntnissen der Wissenschaft liegt gerade bei den Jüngsten, das höchste Bildungspotential" führt Keller aus. Das könne aber nur genutzt werden, wenn Österreich endlich die notwendigen Schritte im elementarpädagogischen Bereich setzt.

Das "Volksbegehren Bildungsinitiative" setzt sich für eine Gleichstellung der KindergartenpädagogInnen mit LehrerInnen ein -"Wir sehen es für die Qualität der elementarpädagogischen Einrichtungen als unablässig, dass es in Zukunft eine gemeinsame universitäre akademische Ausbildung gibt. Zudem müssen die Kindergärten in die Bundeszuständigkeit kommen. Damit einher geht ein einheitliches Bundesdienst- und Besoldungsrecht", führt Keller die Forderungen "Volksbegehren Bildungsinitiative" weiter aus.

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