APA-OTS Politikanalyse: Uwe Scheuch mit "Part-of-the-game"-Affäre im Medienfokus

Innsbruck/Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (01. Juli bis 07. Juli 2011) nimmt LH-Stv. und FPK-Politiker Uwe Scheuch die erste Position ein. Bundeskanzler und SPÖ-Parteivorsitzender Werner Faymann belegt den zweiten Platz, auf Rang drei folgt Vizekanzler und ÖVP-Obmann Michael Spindelegger.

Landeshauptmann-Stellvertreter und FPK-Politiker Uwe Scheuch (Rang eins, 395 Nennungen) steht mit seinem Prozess um die "Part-of-the-game"-Affäre im Medienfokus. Der erste Verhandlungstag endet mit einer Vertagung. 2009 soll der Kärntner Politiker für das Beschaffen einer Staatsbürgerschaft für einen Russen Geld für die FPK-Parteikasse verlangt haben. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautet Geschenkannahme durch Amtsträger. Es drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft.

Bundeskanzler Werner Faymann (Rang zwei, 387 Nennungen) steht unter anderem mit seinen Aussagen zum verstorbenen Otto Habsburg, dem letzten Sohn des österreichischen Kaisers und langjährigen EU-Abgeordneten im Zentrum der Berichterstattung. Bundespräsident Heinz Fischer (Rang vier, 291 Nennungen), Vizekanzler Michael Spindelegger (Rang drei, 321 Nennungen) und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (Rang acht, 226 Nennungen) äußern sich ebenso zu Otto Habsburg.

Faymann kann sich außerdem mit dem Plan einer Steuerreform im Jahr 2013 medial positionieren. Die SPÖ arbeitet bereits an einem Konzept für Vermögenssteuern und schließt eine Erbschaftssteuer für Vermögen ab einer Million Euro nicht aus. Bundespräsident Heinz Fischer regt eine Diskussion über eine Erbschaftssteuer an. ÖVP-Finanzministerin Maria Fekter (Rang 13, 140 Nennungen) will 2013 ein neues und einfacheres Steuersystem präsentieren. Vermögenssteuern werden von den Schwarzen hingegen abgelehnt. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (Rang 15, 134 Nennungen) hat sich gegen eine Erbschaftssteuer ausgesprochen. WKO-Präsident Christoph Leitl (Rang 18, 101 Nennungen) überlegt eine Schenkungs- und Eigentumssteuer.

Bundespräsident Heinz Fischer ist weiterhin mit der Wehrpflichtdebatte im Mittelpunkt der Berichterstattung und bleibt nach wie vor ein Freund der Wehrpflicht. Zudem begrüßt Fischer die Kärntner Ortstafellösung. Auch der Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler (Rang fünf, 258 Nennungen) freut sich über den Ortstafelkompromiss. SPÖ-Staatssekretär Josef Ostermayer (Rang 16, 120 Nennungen) zeigt sich diesbezüglich zufrieden.

Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking: Heinz Fischer, Bundespräsident (Rang vier, 291 Nennungen); Franz Voves, SPÖ (Rang neun, 202 Nennungen); Christoph Leitl, WKO (Rang 18, 101 Nennungen); Doris Bures, SPÖ (Rang 21, 90 Nennungen); Matthias Stadler, SPÖ (Rang 22, 86 Nennungen); Herbert Sausgruber, ÖVP (Rang 23, 78 Nennungen); Barbara Prammer, SPÖ (Rang 24, 74 Nennungen); Siegfried Nagl, ÖVP (Rang 26, 71 Nennungen); Gabriele Heinisch-Hosek, SPÖ (Rang 28, 69 Nennungen) und Josef Martinz, ÖVP (Rang 30, 61 Nennungen).

Diese Woche finden sich im Top-30 Ranking 13 Politikerinnen und Politiker der ÖVP und elf der SPÖ. Die FPK stellt zwei und die FPÖ einen Akteur. Die Grünen stellen keinen Akteur. Außerdem im Ranking:
Bundespräsident Heinz Fischer, Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl und der parteifreie Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle. Das Top 30-Ranking setzt sich aus acht weiblichen und 22 männlichen Politikern zusammen.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über den OTS-Politik-Channel http://www.ots.at/ranking/art/top/politik kostenlos abrufbar.

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