• 06.07.2011, 11:24:14
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VP-Leeb: Entlarvende Entgleisung im Ö1-Morgenjournal

Gerald Matt ist andauernde Belastung für die Kunsthalle und für Wien

Wien (OTS) - Die Interviews von Gerald Matt im heutigen Standard
und im Ö1 Morgenjournal offenbaren dessen vollkommen abgehobene
Haltung zu den Vorwürfen, die seit Monaten gegen ihn und den Vorstand
der Kunsthalle Wien erhoben werden. Die Vorwürfe gehen von
missbräuchlicher Verwendung von Mitarbeitern der Kunsthalle für
private Projekte des Direktors über einen Dienstvertrag mit
unglaublichen Privilegien bis zu verbotener Intervention für die
Verleihung von Staatsbürgerschaften gegen Geldleistung. All dies sind
Vorwürfe, die von Staatsanwaltschaft und Kontrollamt untersucht
werden. Matt kommt aber auch ins Straucheln, wenn er im Interview auf
das Missverhältnis von Kartenverkäufen und den daraus resultierenden
Einnahmen angesprochen wird. Hochgerechnet würde da nämlich kaum 1,2
Euro pro Karte verdient. Gleichzeitig verweist Gerald Matt auf seine
erfolgreiche Tätigkeit beim Anwerben von Sponsoren, will diese aber
nicht benennen und findet es sogar "zu blöd", in einem Interview
darauf reagieren zu müssen.

"Die Vorgänge rund um die Kunsthalle sind mittlerweile nur mehr ein
einziges Ärgernis und ein typisches Beispiel, wie in Wien mit
Vorwürfen umgegangen wird. Verzögern, Verschleiern, Verharmlosen -
das ist die übliche Taktik. Weder haben die betroffenen Personen ein
G'spür dafür, wann es genug ist, noch setzen die verantwortlichen
Politiker, selbst in klaren Fällen, entsprechende Handlungen, um
derartige Missstände restlos aufzuklären", ärgert sich die
Kultursprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Isabella Leeb.

Hier wird nicht Kulturpolitik mit Intrigen oder Verleumdungen
betrieben, wie Sp-Kulturstadtrat Mailath-Pokorny im Kurier gemeint
hat. Hier gibt es Fakten, unglückliche Reaktionen und
widersprüchliche Aussagen, die jedem, der es sehen will, ein
fragwürdiges Selbstverständnis von Gerald Matt und seinem
Kunsthallenvorstand vermitteln. Und das alles auf Kosten der
Steuerzahler.

"In einem derartigen Fall hat ein verantwortlicher Politiker rasch
und unmissverständlich aktiv zu werden. Durch seine Untätigkeit sorgt
Kulturstadtrat Mailath Pokorny dafür, dass die handelnden Personen
weiterhin im Rampenlicht stehen und mit peinlichen Aussagen, bis zur
vollständigen Aufklärung der Causa durch Staatsanwaltschaft und
Kontrollamt, die Reputation Österreichs und Wiens schädigen", so Leeb
abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916, F:(+43-1) 4000/99 819 60
mailto:[email protected]

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