- 05.07.2011, 12:35:23
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Zehn Filme im Wettbewerb um den LUX-Preis 2011
Engagement des EU-Parlaments für Kultur und Kino
Wien (OTS) - Auf dem 46. Internationalen Filmfestival Karlovy Vary
im tschechischen Karlsbad gab das EU-Parlament die Nominierungen für
den diesjährigen LUX-Filmpreis bekannt. Die nominierten Filme wurden
in europäischen Ländern produziert und sollen die Vielfalt des
europäischen Kinos zeigen, die das EU-Parlament mit seinem Preis
fördern will.
Die tschechische EU-Abgeordnete Olga Sehnalová, die Regisseurin des
LUX-Preis-Siegers 2010 Feo Aladag ("Die Fremde"), ihre
Hauptdarstellerin Sibel Kekilli und die stellvertretende
künstlerische Leiterin des Internationalen Filmfestivals Karlovy Vary
Eva Zaoralová stellten die Nominierungen vor:
* "A torinói ló" von Béla Tarr (Ungarn, Frankreich, Schweiz,
Deutschland)
* "Attenberg" von Athina Rachel Tsangari (Griechenland)
* "Essential Killing" von Jerzy Skolimowski (Polen, Norwegen, Irland,
Ungarn)
* "Habemus Papam" von Nanni Moretti (Italien, Frankreich)
* "Le Havre" von Aki Kaurismäki (Finnland, Frankreich, Deutschland)
* "Les neiges du Kilimandjaro" von Robert Guédiguian (Frankreich)
* "Morgen" von Marian Crisan (Frankreich, Rumänien, Ungarn)
* "Mistérios de Lisboa" von Raúl Ruiz (Portugal)
* "Pina" von Wim Wenders (Deutschland, Frankreich, Großbritannien)
* "Play" von Ruben Östlund (Schweden, Frankreich, Dänemark)
Über die Kandidaten für den LUX-Preis entscheidet eine Jury, die vom
Kulturausschuss des EU-Parlaments berufen wird. In der Jury sitzen
Produzenten, Regisseure, Filmhändler, Filmkritiker,
Festivaldirektoren und ehemalige Gewinner des Preises. Ende Juli
werden beim Filmfestival in Venedig drei Finalisten bekanntgegeben
und gezeigt.
Die EU-Abgeordneten stimmen im Herbst darüber ab, welcher der drei
Finalisten den Preis erhält. Der Sieger wird schließlich Mitte
November bei einer Festveranstaltung in Straßburg gekürt.
Der LUX-Preis wird seit 2007 vergeben und steht für das Engagement
des Europaparlaments, die Kreativität des europäischen Kinos zu
fördern. Die nominierten Filme sollen aus verschiedenen sozialen,
kulturellen und historischen Perspektiven einen Eindruck von Leben
und Identität der Europäer geben.
Der prämierte Film erhält finanzielle Unterstützung vom EU-Parlament
für Untertitel in allen 23 offiziellen EU-Sprachen, für seh- und
hörgeschädigtengerechte Umsetzung der Originalfassung und für einen
35-mm-Film oder ein digitales Kinopaket für jedes EU-Land.
Die bisherigen Gewinner des LUX-Preises waren die Filme "Auf der
anderen Seite" (2007), "Le silence de Lorna" (2008), "Welcome" (2009)
und "Die Fremde" (2010).
Rückfragehinweis:
Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich
Mag. Huberta Heinzel, Presse-Attaché
Tel.: +43 1 516 17/201
mailto:[email protected]
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