- 01.07.2011, 12:46:28
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M. Ehrenhauser zu Hackerangriffen: "Fahrlässige Sicherheitslücken bei SPÖ"
"Passwörter dürfen nicht im Klartext gespeichert werden" / Ehrenhauser schlägt verpflichtende Sicherheitsstandards vor
Brüssel (OTS) - Der unabhängige EU-Abgeordnete Martin Ehrenhauser
spricht anlässlich der Veröffentlichung von mehr als 600 Passwörtern,
hauptsächlich von Journalisten und Politikern, die in der Nacht auf
heute von der Hackergruppe Anonymous veröffentlicht wurden, von
"fahrlässigen Sicherheitslücken bei der SPÖ."
Die Sozialdemokraten hätten - völlig im Widerspruch zu gängigen
Sicherheitsstandards - Passwörter im Klartext gespeichert, anstatt
diese mit einer Hashfunktion zu versehen. Nur aus diesem Grund
konnten E-Mail-Postfächer und Benutzerprofile, die das selbe Passwort
benützen, ebenfalls kompromittiert werden.
Ehrenhauser zeigt sich über die jüngsten Hackerangriffe besorgt
und hofft nun mit erhöhtem Problembewusstsein. "Das Veröffentlichen
von Passwörtern kann man nicht gutheißen, aber die Hacker machen auf
wichtige Probleme aufmerksam. Passwörter dürfen einfach nicht im
Klartext gespeichert werden."
Ehrenhauser setzt sich im Europäischen Parlament für die
Verbesserung der IT-Sicherheitsstandards ein. So sollen
Organisationen, die sensible Daten von Bürgern verwahren, bei
fahrlässiger Unterlassung von Schutzvorrichtungen haftbar gemacht
werden.
Rückfragehinweis:
Florian Schweitzer
Büroleitung / Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +32 485 864 112
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.ehrenhauser.at
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