• 01.07.2011, 10:27:35
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Betriebsratswahlen ÖBB Infrastruktur AG: Sieger FSGvida steigert vorangegangenes Ergebnis noch einmal auf 92,65 Prozent

FSGvida-Vorsitzender Haberzettl: Einsatz für Korrektur der ÖBB-Murks-Reform 2003 und Kampf gegen ÖBB-Privatisierung wurde von EisenbahnerInnen honoriert

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Wien (OTS/FSGvida/ÖGB) - Bei den ersten von 28. bis 30. Juni 2011
aufgrund der Bestimmungen des Arbeitsverfassungsgesetzes
durchgeführten ÖBB-Betriebsratswahlen in der im Jahr 2009 wieder
zusammengeführten ÖBB Infrastruktur AG entschied sich die
überwältigende Mehrheit der fast 18.000 Wahlberechtigten für die
Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft
vida (FSGvida). Die FSGvida konnte sich im Vergleich zum
ÖBB-Konzernergebnis von 2009 (92,22 Prozent) österreichweit noch
einmal auf 92,65 Prozent (bei annähernd gleicher Wahlbeteiligung von
rund 74 Prozent im Jahr 2009) steigern.

In der ÖBB-Infrastruktur AG und ihren Tochterfirmen wurden bundesweit
folgende Ergebnisse erzielt:

Fraktion Sozialdemokratische GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft
vida (FSGvida): 11.589 Stimmen bzw. 92,65 Prozent

Unabhängige GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft vida (UGvida):
238 Stimmen bzw. 1,9 Prozent

Fraktion Christlicher GewerkschafterInnen (FCG): 72 Stimmen bzw. 0,58
Prozent

Gewerkschaftlicher Linksblock in der Gewerkschaft vida (GLBvida): 67
Stimmen bzw. 0,54 Prozent

Sonstige/Namenslisten: 543 Stimmen bzw. 4,34 Prozent

Der FSGvida-Vorsitzende, ÖBB-Konzernbetriebsratsvorsitzender Wilhelm
Haberzettl, führt den großen Erfolg der FSGvida auf den engagierten
Einsatz der BetriebsrätInnen und der Gewerkschaft für Investitionen
im Infrastrukturbereich, den Erhalt der Arbeitsplätze und vor allem
für die wichtige Teilkorrektur der vermurksten schwarz-blau-orangen
ÖBB-Strukturreform aus dem Jahr 2003 zurück. Mit dem
Bundesbahnstrukturgesetz 2009 wurde aus dem in zwei
ÖBB-Gesellschaften zerschlagenen ÖBB-Infrastrukturbereich wieder ein
Unternehmen, die ÖBB Infrastruktur AG.

"Die EisenbahnerInnen wissen genau, wer zu ihnen steht und wer sich
für ihre Anliegen, Sorgen und Nöte einsetzt. Wir haben es auch
gemeinsam geschafft, uns gegen Privatisierungsbestrebungen der ÖVP
und insbesondere des BZÖ erfolgreich zur Wehr zu setzen",
unterstreicht Haberzettl. "Privatisieren und einseitiges Sparen auf
dem Rücken des Personals, das kommt mit uns nicht in Frage",
kommentierte auch Gottfried Winkler, FSGvida-Spitzenkandidat in der
ÖBB Infrastruktur AG, das Wahlergebnis.

Rückfragehinweis:
FSGvida/Presse
Tel.: 0664/ 61 45 733

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