Betriebsratswahlen ÖBB Infrastruktur AG: Sieger FSGvida steigert vorangegangenes Ergebnis noch einmal auf 92,65 Prozent

FSGvida-Vorsitzender Haberzettl: Einsatz für Korrektur der ÖBB-Murks-Reform 2003 und Kampf gegen ÖBB-Privatisierung wurde von EisenbahnerInnen honoriert

Wien (OTS/FSGvida/ÖGB) - =

Bei den ersten von 28. bis 30. Juni 2011
aufgrund der Bestimmungen des Arbeitsverfassungsgesetzes durchgeführten ÖBB-Betriebsratswahlen in der im Jahr 2009 wieder zusammengeführten ÖBB Infrastruktur AG entschied sich die überwältigende Mehrheit der fast 18.000 Wahlberechtigten für die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft vida (FSGvida). Die FSGvida konnte sich im Vergleich zum ÖBB-Konzernergebnis von 2009 (92,22 Prozent) österreichweit noch einmal auf 92,65 Prozent (bei annähernd gleicher Wahlbeteiligung von rund 74 Prozent im Jahr 2009) steigern.

In der ÖBB-Infrastruktur AG und ihren Tochterfirmen wurden bundesweit folgende Ergebnisse erzielt:

Fraktion Sozialdemokratische GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft vida (FSGvida): 11.589 Stimmen bzw. 92,65 Prozent

Unabhängige GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft vida (UGvida):
238 Stimmen bzw. 1,9 Prozent

Fraktion Christlicher GewerkschafterInnen (FCG): 72 Stimmen bzw. 0,58 Prozent

Gewerkschaftlicher Linksblock in der Gewerkschaft vida (GLBvida): 67 Stimmen bzw. 0,54 Prozent

Sonstige/Namenslisten: 543 Stimmen bzw. 4,34 Prozent

Der FSGvida-Vorsitzende, ÖBB-Konzernbetriebsratsvorsitzender Wilhelm Haberzettl, führt den großen Erfolg der FSGvida auf den engagierten Einsatz der BetriebsrätInnen und der Gewerkschaft für Investitionen im Infrastrukturbereich, den Erhalt der Arbeitsplätze und vor allem für die wichtige Teilkorrektur der vermurksten schwarz-blau-orangen ÖBB-Strukturreform aus dem Jahr 2003 zurück. Mit dem Bundesbahnstrukturgesetz 2009 wurde aus dem in zwei ÖBB-Gesellschaften zerschlagenen ÖBB-Infrastrukturbereich wieder ein Unternehmen, die ÖBB Infrastruktur AG.

"Die EisenbahnerInnen wissen genau, wer zu ihnen steht und wer sich für ihre Anliegen, Sorgen und Nöte einsetzt. Wir haben es auch gemeinsam geschafft, uns gegen Privatisierungsbestrebungen der ÖVP und insbesondere des BZÖ erfolgreich zur Wehr zu setzen", unterstreicht Haberzettl. "Privatisieren und einseitiges Sparen auf dem Rücken des Personals, das kommt mit uns nicht in Frage", kommentierte auch Gottfried Winkler, FSGvida-Spitzenkandidat in der ÖBB Infrastruktur AG, das Wahlergebnis.

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