- 30.06.2011, 13:00:01
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Distanzhandel begeistert alle Generationen
Wien (OTS) -
- 4,1 Mio ÖsterreicherInnen (ab 15 Jahre) haben in den letzen 12
Monaten im Distanzhandel eingekauft
+ 100.000 KäuferInnen gegenüber 2010
- Ausgaben insgesamt Euro 5,3 Mrd der DistanzhandelskäuferInnen in
12 Monaten
+ Euro 300 Mio gegenüber 2010
- Einkäufe via Homepage des Anbieters (Internet) ist nach wie vor
die am häufigsten genutzte Bestellmöglichkeit
Einkäufe via Internetplattformen überholen postalische Bestellung
"Die ÖsterreicherInnen gaben in den letzten 12 Monaten Euro 5,3 Mrd bei österreichischen sowie ausländischen Anbietern im Distanzhandel aus. Das entspricht einem Plus von 7 % gegenüber dem Vorjahr", erläutert Frau Angela Schünemann, VizepräsidentIn des Handelsverbands. Im Untersuchungszeitraum von 12 Monaten (Mai 2010 - April 2011) haben 57 % aller ÖsterreicherInnen ab 15 Jahren bzw. 4,1 Mio Personen (+2 % gegenüber der Vorjahres-periode) zumindest einmal im Versandhandel, Interneteinzelhandel oder über Teleshopping eingekauft. Der Distanzhandel ist somit - neben dem stationären Einzelhandel - eine fixe Größe und hat sich bei den ÖsterreicherInnen etabliert. Dies zeigt eine aktuelle Untersuchung der KMU FORSCHUNG AUSTRIA im Auftrag des österreichischen Handelsverbands unter 2.000 ÖsterreicherInnen (ab 15 Jahren). Die dominierende Bestellform im Distanzhandel war und ist die Homepage des Anbieters, wobei sich deutlich alterspezifische Unterschiede zeigen. Während in der Altersgruppe 15-19 Jahre hauptsächlich via Internet bestellt wird, ordert die Generation 60+ am häufigsten via Telefon und auch postalisch. In den letzten 12 Monaten haben aber bereits mehr ÖsterreicherInnen Bestellungen via Internetplattformen als postalisch im Distanzhandel getätigt. Auch in ruralen Gebieten dominiert die Bestellung via Homepage des Anbieters, jedoch kaufen hier (anteilsmäßig) deutlich mehr KäuferInnen als in urbanen Regionen (auch) telefonisch und postalisch ein. Im Durchschnitt haben die 4,1 Mio KundInnen (über 15 Jahren) im Untersuchungszeitraum Mai 2010 - April 2011 pro Kopf Euro 1.300,- bzw. in Summe Euro 5,3 Mrd (+7 % gegenüber 2010), im Distanzhandel ausgegeben, wobei die Bandbreite der jährlichen Ausgaben von KäuferIn zu KäuferIn sehr unterschiedlich ist. Während 11 % der KundInnen Einzelhandelswaren im Gesamtwert von unter Euro 100 einkauften, gaben 5 % mehr als Euro 5.000 aus. Besonders ausgabenfreudig zeigt sich die Altersgruppe 30-39 Jahre im Distanzhandel, die in den letzten 12 Monaten im Durchschnitt Euro 1.700 für Einzelhandelswaren aufwendete. Die Ausgaben nach BewohnerInnen von ländlichen und städtischen Siedlungsstrukturen sind mit durchschnittlich Euro 1.300 aber gleich hoch. Die häufigste Art der Bezahlung im Distanzhandel ist mit deutlichem Abstand noch immer die Banküberweisung (67 %) trotz eines Rückgangs im Vergleich zur Vorjahresperiode. 35 % nutzten 2011 (auch) die Kreditkarte und 16 % beglichen ihre Rechnung per Nachnahme. Während die Zahlung per Banküberweisung in ländlichen und städtischen Regionen dominiert, zeigt sich der Trend zur Verwendung der Kreditkarte in städtischen Regionen stärker. PayPal und Paysafe-Card spielen nach wie vor im Distanzhandel eine vergleichsweise sehr geringe Rolle. Am häufigsten (trotz Rückgängen) wird im Distanzhandel in Österreich die gekaufte Ware durch Anwesenheit bei Lieferung (68 %) entgegengenommen. Bei der Entgegennahme der Lieferung zeigen sich - mit Ausnahme des Rückgangs bei der Annahme an der Haustür - zwischen den Untersuchungen 2010 und 2011 kaum Veränderungen. "Der Distanzhandel stellt sich durch die vielfältigen Bestellmöglichkeiten wie Internet, Telefon oder Post auf das unterschiedliche Kaufverhalten der KundInnen ein. Damit ist der Distanzhandel sowohl für die junge Zielgruppe, für die 30-40-Jährigen, als auch für die Generation 60+ attraktiv", resümiert Dr. Stefan Murmelter, Geschäftsführer des Handelsverbands. "Die Möglichkeit des Einkaufs im Distanzhandel wird sowohl von BewohnerInnen ländlicher als auch städtischer Regionen sehr gerne angenommen." "Der Distanzhandel in Österreich als Einkaufsmöglichkeit expandiert weiter" ergänzt Mag. Peter Voithofer, Direktor der KMU FORSCHUNG AUSTRIA. "Bereits 10 % der einzelhandelsrelevanten Konsumausgaben der ÖsterreicherInnen werden über Fernkommunikationsmittel (Internet, Telefon, etc.) getätigt." Bilder der Referenten zum Download finden Sie unter diesem Link: http://www.scouts.at/17531.html?edit=1&kernelt=1309258731234
Für Rückfragen stehen Ihnen Herr Dr. Stefan Mumelter und Herr Mag.
Peter Voithofer zur Verfügung.
Rückfragehinweis:
Dr. Stefan Mumelter Mag. Peter Voithofer
Handelsverband KMU FORSCHUNG AUSTRIA
Alser Straße 45, 1080 Wien Gußhausstr. 8, 1040 Wien
stefan.mumelter@handelsverband.at p.voithofer@kmuforschung.ac.at
Tel.: +43-1-406 22 36 Tel.: +43 1 5059761
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