- 30.06.2011, 09:10:13
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Allianz Urlaubsbarometer 2011: Terrorangst kehrt zurück
Wien (OTS) - Unruhen und Revolten hinterlassen auch im Tourismus
ihre Spuren: Nordafrikanische Länder wie Ägypten und Tunesien gelten
- gemeinsam mit Japan - zur Zeit als gefährlichste
Urlaubsdestinationen. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage
hervor, die die Allianz Versicherung zum Ferienstart präsentierte.
Vorbild in Sachen Sicherheit ist für die Österreicher ihre eigene
Heimat, Bedenken gibt es hingegen bei Reisen nach Griechenland und in
die Türkei. Generell betonen 77 Prozent der Österreicher, dass
Sicherheit ein wichtiges Kriterium bei ihrer Urlaubsplanung ist.
Terror vor Kriminalität
"Nach einer kurzzeitigen Entspannung im letzten Jahr ist für viele
Urlauber das Terror-Risiko in manchen Ferienländern wieder
Angstfaktor Nummer Eins", berichtet Allianz Experte Mag. Xaver Wölfl.
43 Prozent schätzen die Gefahr eines Anschlages als größtes Problem
unterwegs ein. Auch Kriminalität wird häufig gefürchtet (32 Prozent),
während die Angst vor Seuchen oder Naturkatastrophen eher gering ist.
Dementsprechend bereiten Reisen an die beliebten Urlaubsstrände
Nordafrikas insgesamt zur Zeit die größten Sorgen.
Bemerkenswert: Frauen sind in Sachen Ferienplanung deutlich
sicherheitsbewusster als Männer, ältere klar vorsichtiger als jüngere
Urlauber. Nach Bundesländern gereiht, sind vor allem die Burgenländer
und die Salzburger sicherheitsbewusst, während Kärntner und
Vorarlberger vergleichsweise angstfrei in die Ferien gehen.
Unterwegs fühlt man sich sicher
Das Reisen selbst wird laut Allianz Studie von den meisten
Befragten als kaum gefährlich eingestuft. Die Bahn gilt als
Sicherheitschampion unter den Verkehrsmitteln (92 Prozent), knapp
gefolgt vom Flugzeug, das 86 Prozent als ungefährlich bewerten.
Risikoreicher scheint es da schon, auf den Straßen unterwegs zu sein:
Aber selbst das Autofahren schätzen 59 Prozent als sicher ein.
"Bedenklich ist, dass immer mehr Österreicher eine Reiseversicherung
für entbehrlich halten", betont Wölfl. 43 Prozent, so die aktuelle
Umfrage, schließen eine solche so gut wie niemals ab. "Vor allem
Menschen unter 40 Jahren verzichten auf einen entsprechenden Schutz
im Urlaub", so Wölfl, der vor den Folgen warnt: "Wer glaubt, durch
Kreditkarten oder Mitgliedschaften in Autofahrerclubs umfassend
versorgt zu sein, kann im Fall des Falles eine unliebsame
Überraschung erleben."
Klimawandel stört die Urlaubsfreude nicht
Nicht allzuviele Gedanken machen sich die Österreicher über die
Folgen ihrer Urlaubsreise für den Klimawandel. Für knapp 40 Prozent
ist dieser im Zusammenhang mit den Ferien überhaupt kein Thema, so
die Ergebnisse der Allianz Untersuchung. Lediglich die Senioren über
60 interessieren sich in deutlich höherem Maße für die Auswirkungen
ihrer Reisen auf die Umwelt. Und zuletzt noch eine gute Nachricht:
Die Urlaubsbudgets wurden heuer nur in den wenigsten Fällen gegenüber
dem Vorjahr reduziert. Dort wo dies nötig ist, setzt man entweder auf
eine Urlaubsverkürzung oder steigt auf den - sicheren - Inlandsurlaub
um.
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- Foto: Mag. Xaver Wölfl ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
- Charts Allianz Urlaubsbarometer
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und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz
Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der
anschließenden Integration von Unternehmen und aus
Restrukturierungsmaßnahmen ergeben. Abweichungen können außerdem aus
dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen (zum Beispiel
durch Naturkatastrophen), der Entwicklung der Schadenskosten,
Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -
tendenzen und, insbesondere im Bankbereich, aus der Ausfallrate von
Kreditnehmern resultieren. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte
(z.B. Marktschwankungen oder Kreditausfälle) und der Wechselkurse
sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere
hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können entsprechenden Einfluss
haben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit
und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die hier dargestellten
Sachverhalte können auch durch Risiken und Unsicherheiten beeinflusst
werden, die in den jeweiligen Meldungen der Allianz SE an die US
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aktualisieren.
Keine Pflicht zur Aktualisierung
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