Keine Raubrittermentalität unter Bürgermeistern!

Bgm. Rinke: "Krems hat seine Hausaufgaben gemacht"

Krems (OTS) - "Bei allem Verständnis für einen wahlwerbenden Bürgermeister: Wahlwerbung darf nicht dazu verleiten, zum politischen Raubritter zu werden und sich dabei auf dem Rücken anderer Städte zu profilieren!", kommentierte heute die Kremser Bürgermeisterin, LAbg. Inge Rinke, die jüngsten Forderungen des St. Pöltner Bürgermeisters, Mag. Matthias Stadler, zu einer Transferierung der geplanten Medizinuniversität sowie der Orthopädie-Abteilung des Krankenhauses von Krems nach St. Pölten. Diese Forderung wird aktuell in bezahlten Anzeigen in regionalen Wochen- und Tageszeitungen erhoben.

In den nächsten Jahren wird die orthopädische Chirurgie von St. Pölten nach Krems verlegt, das ist Bestandteil des Niederösterreichischen Spitalplanes. "Weil Krems die höheren orthopädischen Fallzahlen hat, wird auch die orthopädische Chirurgie von St. Pölten in die Wachaustadt verlegt. Das bedeutet, dass in Zukunft alle geplanten operativen Eingriffe in Krems durchgeführt werden. Selbstverständlich wird auch weiterhin in St. Pölten eine professionelle Akut-Versorgung stattfinden. Panikmache hinsichtlich drohender Unterversorgung von St. Pöltner Bürgerinnen und Bürger sowie Aussagen zu höheren Kosten entbehren dabei jeder Grundlage", so Rinke. Unverständlich sei, so Rinke, dass SPÖ-Gesundheitsminister Stöger in seinem Reformprogramm wohl Schwerpunktsetzungen fordere, ihm aber dabei dann seine eigenen SPÖ-Kommunalpolitiker in den Rücken fallen.

SPÖ Krems muss sich erklären!

Und auch die Etablierung der Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften in Krems sei mit der Unterstützung des Landes Niederösterreich längst fixiert. "Ich verstehe ja, dass ein wahlkämpfender Bürgermeister Profilierung sucht - aber bitte nicht auf dem Rücken anderer Städte. Krems hat sich sein Profil in den letzten Jahren konsequent als Bildungs- und Universitätsstadt aufgebaut und dabei nicht unerhebliche Investitionen getätigt, die notwendigen Hausaufgaben wurden dabei gut gemacht. Diese Chancen hat St. Pölten offensichtlich nicht ausreichend genutzt. Ich erwarte mir, dass zumindest die SPÖ Krems diese für unsere Stadt und die Region so wichtigen Projekte auch weiterhin eindeutig unterstützt. Ein Statement zu den Raubritter-Aussagen ihres Parteifreundes Matthias Stadler in aktuellen Inseraten steht freilich noch aus!", so Rinke abschließend.

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