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Fundamentale Mängel. Intellektuelle Genies. (von Claudia Grabner)
Ausgabe 28. Juni 2011
Klagenfurt (OTS) - Überdosiertes Maulen. Unbeholfenes Aufbegehren.
Das Bemühen von Staatengemeinschaft und Finanzwelt um das Abwenden
des Zusammenbruchs - es ist ein Scheingefecht. Ein Scheingefecht, das
darauf aus ist, das bestehende System zu erhalten - mit all seinen
"fundamentalen Mängeln" (wie Börsenguru Soros bemerkt). Nicht die
Ursache will man ausmerzen, alleine die Auswirkungen möchte man
kaschieren. Um es danach so weiterzutreiben, als hätte es nie ein
Desaster gegeben. Vielleicht ist dieser fatal mutlose Systemerhalt
beim Finanzkollaps 2008 möglich gewesen (noch ist auch das nicht
geklärt ...), bei der Griechenland-Krise dürfte man bittere Wunder
erleben. Frag nach beim griechischen Volk. Es blutet. Wenn dann von
manch "intellektuellem Genie" zu hören ist, die Griechen seien faul
und das ganze Land sei ein Privilegiensumpf, reiht sich diese
Propaganda nahtlos ein in die Realitätsverweigerung einer politischen
Arroganz, die nur eines im Sinn hat: die Krise für billigen
Stimmenfang zu missbrauchen.
Rückfragehinweis:
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