• 27.06.2011, 15:38:29
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ORF-Publikumsrat: Resolution zu ORF III und Bekenntnis zum ORF-Radio Symphonie Orchester

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Erfolg mit österreichischem Programm"

Wien (OTS) - Unter dem Vorsitz von Mag. Hans Preinfalk tagte heute
am Montag, dem 27. Juni 2011, der ORF-Publikumsrat im ORF-Zentrum.
Thema war unter anderem auch der Kultur- und Informationsspartenkanal
ORF III, zu dem folgende Resolution des Publikumsrates einstimmig
angenommen wurde:

"Der Publikumsrat des ORF, in dem ein breites Spektrum
gesellschaftlich relevanter Organisationen und Gruppierungen in
Österreich sowie die Bildungseinrichtungen aller fünf
Parlamentsparteien vertreten sind, fordert seit vielen Jahren mit
Nachdruck ein zusätzliches Kultur- und Informationsprogramm. Er hat
dabei auch immer breite Unterstützung in der Öffentlichkeit gefunden.
Zuletzt hat er die präsentierten Vorstellungen des ORF zum Programm
ORF III einhellig begrüßt und gebilligt.

Der Publikumsrat fordert: Die Medienbehörde sollte sich am Interesse
der Konsumentinnen und Konsumenten in Österreich orientieren und ein
weiteres Qualitätsangebot am Fernsehmarkt nicht nur uneingeschränkt
zulassen, sondern sollte auch die größtmögliche Bewerbung des neuen
Senders in den Programmen ORF eins und ORF 2 ermöglichen."

Wrabetz: "RSO wesentlicher Bestandteil des Kulturauftrages des ORF"

Auf der Tagesordnung stand weiters der Bericht über das ORF Radio
Symphonieorchester Wien. Dazu waren RSO-Dirigent Cornelius Meister
und Orchester-Chef Christian Scheib eingeladen.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz bekannte sich in seinen
einleitenden Worten zum Radio Symphonie Orchester: "Für den ORF als
insgesamt größte kulturvermittelnde und kulturproduzierende
Institution des Landes ist das RSO ist ein ganz wesentlicher
Bestandteil der Erfüllung des Kulturauftrages des ORF", sagte
Wrabetz, der auch die kompetente Führung durch Cornelius Meister und
Christian Scheib lobte. Mit dem Benefizkonzert für Japan habe das RSO
gestern auch die gesellschaftliche Verantwortung demonstriert, die
der ORF hat.

Christian Scheib bot einen kurzen Überblick über das aktuelle
Konzert-Programm des Orchesters, "das sich selbstverständlich auch im
ORF-Programm niederschlagen wird."

Für RSO-Dirigent Cornelius Meister sei es ein Herzensanliegen, alle
Menschen mit Musik zu erreichen. "Ich kenne kein anderes Orchester,
das in so vielen Bereichen gleichermaßen zu Hause und engagiert ist",
sagte Meister. Der Anspruch, das innovativste Orchester weit über
Österreichs Grenzen zu sein und zu werden, passe auch gut zu den
Unternehmenszielen des ORF. "Nur ein Orchester mit gesellschaftlicher
Verantwortung wird in der ersten Liga mitspielen."

Von den Publikumsrätinnen und -räten kam durchwegs Lob und
Anerkennung für das RSO. Einige äußerten auch den Wunsch, das
Orchester noch mehr im Gesamtprogramm des ORF zu verankern. Es sei
ein zentraler öffentlich-rechtlicher Auftrag des ORF, ein dermaßen
innovatives und beachtetes Orchester zu erhalten und zu fördern.

Wrabetz: "Erfolg mit österreichischem Programm"

"Der ORF hat in den vergangenen Wochen vor allem mit österreichischem
Kultur, Unterhaltungs- und Filmprogramm rot-weiß-rote Akzente
gesetzt", stellte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz fest und
nannte als Beispiele "Der Kardinal", "Österreich wählt", "Der
Knochenmann" und die Erfolgsserie "Schnell ermittelt", deren vierte
Staffel derzeit produziert wird. "Mit 900.000 Seherinnen und Sehern
war der letzte Austro-Tatort 'Ausgelöscht' der beste seit Jänner
2009."

Die Übertragungen des Eurovisions Song Contest und des Live Balls
sowie den Fernseh-Event "Dancings Stars" bezeichnete Wrabetz als
"Unterhaltung mit Haltung" und zeigte sich stolz, dass etwa "Das
Sommernachtskonzert" mittlerweile von 62 Stationen übernommen wird.
Mit Projekten wie dem Österreichischen Integrationspreis und dem
Klimaschutzpreis sorge der ORF für gesellschaftlichen Mehrwert. "Dass
das Unternehmen stetig Mehrwert generiert, beweisen nicht zuletzt
auch die zahlreichen Auszeichnungen der vergangene Wochen an
Gestalter und Journalisten wie etwa der 'Erich Neuberg Preis' an
David Schalko, der Leopold Kunschak-Preis an Ö1-Innenpolitik-Chef
Hannes Aigelsreiter oder der 'Prof. Claus Gatterer-Preis' an
'Thema'-Redakteur Zoran Dobric", schloss Wrabetz.

Rückfragehinweis:
ORF-Unternehmenskommunikation
Rudolf Fehrmann
(01) 87878 - DW 12765
[email protected]
http://presse.ORF.at

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