ORF-Publikumsrat: Resolution zu ORF III und Bekenntnis zum ORF-Radio Symphonie Orchester

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Erfolg mit österreichischem Programm"

Wien (OTS) - Unter dem Vorsitz von Mag. Hans Preinfalk tagte heute am Montag, dem 27. Juni 2011, der ORF-Publikumsrat im ORF-Zentrum. Thema war unter anderem auch der Kultur- und Informationsspartenkanal ORF III, zu dem folgende Resolution des Publikumsrates einstimmig angenommen wurde:

"Der Publikumsrat des ORF, in dem ein breites Spektrum gesellschaftlich relevanter Organisationen und Gruppierungen in Österreich sowie die Bildungseinrichtungen aller fünf Parlamentsparteien vertreten sind, fordert seit vielen Jahren mit Nachdruck ein zusätzliches Kultur- und Informationsprogramm. Er hat dabei auch immer breite Unterstützung in der Öffentlichkeit gefunden. Zuletzt hat er die präsentierten Vorstellungen des ORF zum Programm ORF III einhellig begrüßt und gebilligt.

Der Publikumsrat fordert: Die Medienbehörde sollte sich am Interesse der Konsumentinnen und Konsumenten in Österreich orientieren und ein weiteres Qualitätsangebot am Fernsehmarkt nicht nur uneingeschränkt zulassen, sondern sollte auch die größtmögliche Bewerbung des neuen Senders in den Programmen ORF eins und ORF 2 ermöglichen."

Wrabetz: "RSO wesentlicher Bestandteil des Kulturauftrages des ORF"

Auf der Tagesordnung stand weiters der Bericht über das ORF Radio Symphonieorchester Wien. Dazu waren RSO-Dirigent Cornelius Meister und Orchester-Chef Christian Scheib eingeladen.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz bekannte sich in seinen einleitenden Worten zum Radio Symphonie Orchester: "Für den ORF als insgesamt größte kulturvermittelnde und kulturproduzierende Institution des Landes ist das RSO ist ein ganz wesentlicher Bestandteil der Erfüllung des Kulturauftrages des ORF", sagte Wrabetz, der auch die kompetente Führung durch Cornelius Meister und Christian Scheib lobte. Mit dem Benefizkonzert für Japan habe das RSO gestern auch die gesellschaftliche Verantwortung demonstriert, die der ORF hat.

Christian Scheib bot einen kurzen Überblick über das aktuelle Konzert-Programm des Orchesters, "das sich selbstverständlich auch im ORF-Programm niederschlagen wird."

Für RSO-Dirigent Cornelius Meister sei es ein Herzensanliegen, alle Menschen mit Musik zu erreichen. "Ich kenne kein anderes Orchester, das in so vielen Bereichen gleichermaßen zu Hause und engagiert ist", sagte Meister. Der Anspruch, das innovativste Orchester weit über Österreichs Grenzen zu sein und zu werden, passe auch gut zu den Unternehmenszielen des ORF. "Nur ein Orchester mit gesellschaftlicher Verantwortung wird in der ersten Liga mitspielen."

Von den Publikumsrätinnen und -räten kam durchwegs Lob und Anerkennung für das RSO. Einige äußerten auch den Wunsch, das Orchester noch mehr im Gesamtprogramm des ORF zu verankern. Es sei ein zentraler öffentlich-rechtlicher Auftrag des ORF, ein dermaßen innovatives und beachtetes Orchester zu erhalten und zu fördern.

Wrabetz: "Erfolg mit österreichischem Programm"

"Der ORF hat in den vergangenen Wochen vor allem mit österreichischem Kultur, Unterhaltungs- und Filmprogramm rot-weiß-rote Akzente gesetzt", stellte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz fest und nannte als Beispiele "Der Kardinal", "Österreich wählt", "Der Knochenmann" und die Erfolgsserie "Schnell ermittelt", deren vierte Staffel derzeit produziert wird. "Mit 900.000 Seherinnen und Sehern war der letzte Austro-Tatort 'Ausgelöscht' der beste seit Jänner 2009."

Die Übertragungen des Eurovisions Song Contest und des Live Balls sowie den Fernseh-Event "Dancings Stars" bezeichnete Wrabetz als "Unterhaltung mit Haltung" und zeigte sich stolz, dass etwa "Das Sommernachtskonzert" mittlerweile von 62 Stationen übernommen wird. Mit Projekten wie dem Österreichischen Integrationspreis und dem Klimaschutzpreis sorge der ORF für gesellschaftlichen Mehrwert. "Dass das Unternehmen stetig Mehrwert generiert, beweisen nicht zuletzt auch die zahlreichen Auszeichnungen der vergangene Wochen an Gestalter und Journalisten wie etwa der 'Erich Neuberg Preis' an David Schalko, der Leopold Kunschak-Preis an Ö1-Innenpolitik-Chef Hannes Aigelsreiter oder der 'Prof. Claus Gatterer-Preis' an 'Thema'-Redakteur Zoran Dobric", schloss Wrabetz.

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