Kräuter: FPÖ soll Krokodilstränen zu Pensionskassen schleunigst trocknen

Hauptverantwortung für Verluste liegen bei Strache-Partei

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter bezeichnet die Aussagen von FPÖ-Seniorensprecher Neubauer zu den Verlusten der Pensionskassen als durchsichtiges Ablenkungsmanöver von der eigenen Verantwortung. Kräuter betonte heute, Montag, im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst: "Die FPÖ soll ihre Krokodilstränen schleunigst trocknen. Die Partei von Heinz-Christian Strache hat stets die sogenannte 2. und 3. Säule der Pensionsvorsorge massiv beworben und letztendlich im Interesse der Banken und Versicherungen, zu Lasten der Pensionisten, katastrophale Beschlüsse gefasst." ****

Im Jahr 2003 sei mit den Stimmen der FPÖ die Mindestertragsgarantie bei den Pensionskassen abgeschafft worden. Jetzt über die negative Entwicklung zu lamentieren sei ebenso scheinheilig wie unverschämt und komme einer Verhöhnung der 300.000 betroffenen Pensionsbezieher gleich. Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer verweist auf die bereits im Jahr 2003 vom Rechnungshof geübte massive Kritik an der 2. und 3. Säule der Pensionssicherung.

Kräuter: "Schon damals hat die SPÖ gemeinsam mit dem Rechnungshof auf das strukturelle Ungleichgewicht zwischen den Vertragspartnern zugunsten der Pensionskassen hingewiesen. Demnach sind die Arbeitnehmer dem vollen Inflations- und Kapitalmarktrisiko ausgeliefert." Wenn nun mühsam um eine Verbesserung der Situation der Bezieher von Betriebspensionen gerungen werde, sollte sich die verantwortungslose Strache-FPÖ tunlichst heraushalten, so Kräuter abschließend. (Schluss) tg/sv

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0001