• 27.06.2011, 12:10:48
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Bildungs-Umfrage bestätigt Volksbegehren-Forderungen

43,3 Prozent der Befragten machen sich "große Sorgen" um Bildungsqualität, Mehrheit für Ganztags- und Gesamtschule.

Bei der Pressekonferenz des "Volksbegehren Bildungsinitiative" heute, Montag, wurden die Ergebnisse der Bildungs-Umfrage präsentiert, die in Zusammenarbeit mit euroSEARCH Dialog im Juni durchgeführt wurde.

Wien (OTS) - Bei der Pressekonferenz des "Volksbegehren
Bildungsinitiative" heute, Montag, wurden die Ergebnisse der
Bildungs-Umfrage präsentiert, die in Zusammenarbeit mit euroSEARCH
Dialog im Juni durchgeführt wurde. Die von Reinhold Henke, Managing
Partner von euroSEARCH, präsentierten Zahlen, bestätigen die
Forderungen des "Volksbegehren Bildungsinitiative" deutlich. "Alleine
der Umstand, dass sich 43,4 Prozent der Befragten "große Sorgen" um
die Bildung und damit zusammenhängend um die Zukunft ihrer Kinder
machen, zeigt uns wie groß der Handlungsbedarf ist", so Henke, der
für die Durchführung der Umfrage verantwortlich war.

Große Zustimmung fand die Frage nach flächendeckendem Angebot von
Ganztagsschulen. "Wenn 51,3 Prozent der Befragten diesen Ausbau als
"absolut wichtig" und weitere 23,9 ihn als "schon wichtig"
bezeichnen, spricht das eine sehr deutliche Sprache", so Henke zum
Ergebnis. Mit dem Verweis auf den Großteil der anderen europäischen
Länder, in denen Ganztagsschulen längst die Regel sind, betont auch
Hannes Androsch, Initiator des "Volksbegehren Bildungsinitiative" die
Priorität dieser Forderung des Volksbegehrens. Auch in Bezug auf die
gemeinsame Schule der 10-14 Jährigen zeichnet sich eine starke
Zustimmung ab, mit 53 Prozent wünscht sich mehr als die Hälfte der
Befragten die rasche Umsetzung dieser.

Offensichtlich wurde durch die Umfrage auch, dass in Österreich
ein äußerst starker Wunsch nach einem "fairen Bildungssystem"
existiert, 76,5 Prozent gaben das als wichtiges Ziel an. "Hier wird
deutlich, dass nur ein Viertel der ÖsterreicherInnen der Meinung ist,
dass unser heutiges Schulsystem tatsächlich sozial gerecht wäre - das
ist bezeichnend und traurig", erklärt Androsch. Weiters enorm hohe
Zustimmung fand die Forderung danach, SchülerInnen frühestmöglich in
ihren Talenten zu fördern und sie bei Schwächen zu unterstützen -
78,1 Prozent waren dieser Meinung.

"Diese Umfrage bestätigt alle zentralen Forderungspunkte des
Volksbegehrens. Jetzt ist es an der Zeit zu handeln. Ich appelliere
an alle, denen die Bildung in diesem Land ein Anliegen ist: Machen
Sie sich nicht nur Sorgen, sondern setzen aktiv ein Zeichen und
nützen sie die noch verbleibenden Tage, um das Volksbegehren zu
unterstützen!" fordert Hannes Androsch zum Unterschreiben auf.

Bis Freitag den 1. Juli können auf den Gemeindeämtern und
Magistratischen Bezirksämtern noch Unterstützungserklärungen
abgegeben werden. Diese Unterstützungserklärungen sind für die
Einreichung des Volksbegehrens beim Innenministerium notwendig und
zählen bereits zum Gesamtergebnis! Die tatsächliche Eintragungswoche
für das Volksbegehren legt das Innenministerium nach Einreichung der
Unterstützungserklärungen fest. Nach den gesetzlichen Bestimmungen
wird diese Woche frühestens Ende September und spätestens Ende Jänner
stattfinden.

Die kompletten Ergebnisse der Umfrage sind unter
www.nichtsitzenbleiben.at zu finden.

Die Statements können von MedienvertreterInnen auch unter
www.o-ton.at im Originalton heruntergeladen werden.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Volksbegehren Bildungsinitiative (VBBI)
   Mag.a Theresa Aigner, Pressereferentin
   Tel.: 01/3100740-24
   Mobil: 0680/3208960
   mailto:[email protected]
   http://www.vbbi.at/

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BFZ

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