"Wenn Europa Griechenland in die Pleite schickt, wäre der Schaden noch größer!"

Wien (OTS) - Klaus Liebscher, ehemaliger OeNB- Gouverneur und Chef der Finanzmarktbeteiligung des Bundes (FIMBAG), warnt im neuen GEWINN, Griechenland Pleite gehen zu lassen. Die folge wäre eine massive Kapitalflucht. Das würde speziell Portugal, Irland, Spanien, Italien und Belgien stark unter Druck bringen. Und: "Wer den Austritt Griechenlands aus dem Euro verlangt, versteht nichts von den Finanzmärkten und von Wirtschaftspolitik", meint Liebscher, "da müsste Griechenland zunächst aus der EU austreten, dann aus dem Euro, dann eine neue Währung einführen - da käme es zu einer ungeheuren Vernichtung von Werten, auch hohe Beträge etwa aus dem Kohäsionsfonds würden für Griechenland verloren gehen. Die eigentlichen Strukturprobleme aber blieben ungelöst!" Das komplette Liebscher-Interview lesen Sie im neuen GEWINN.

Rückfragen & Kontakt:

GEWINN Redaktion, Tel.: 01/5212448, redaktion@gewinn.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GWW0003