• 27.06.2011, 11:14:53
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"Wenn Europa Griechenland in die Pleite schickt, wäre der Schaden noch größer!"

Wien (OTS) - Klaus Liebscher, ehemaliger OeNB- Gouverneur und Chef
der Finanzmarktbeteiligung des Bundes (FIMBAG), warnt im neuen
GEWINN, Griechenland Pleite gehen zu lassen. Die folge wäre eine
massive Kapitalflucht. Das würde speziell Portugal, Irland, Spanien,
Italien und Belgien stark unter Druck bringen. Und: "Wer den Austritt
Griechenlands aus dem Euro verlangt, versteht nichts von den
Finanzmärkten und von Wirtschaftspolitik", meint Liebscher, "da
müsste Griechenland zunächst aus der EU austreten, dann aus dem Euro,
dann eine neue Währung einführen - da käme es zu einer ungeheuren
Vernichtung von Werten, auch hohe Beträge etwa aus dem Kohäsionsfonds
würden für Griechenland verloren gehen. Die eigentlichen
Strukturprobleme aber blieben ungelöst!" Das komplette
Liebscher-Interview lesen Sie im neuen GEWINN.

Rückfragehinweis:
GEWINN Redaktion, Tel.: 01/5212448, mailto:[email protected]

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