- 26.06.2011, 08:00:37
- /
- OTS0011 OTW0011
"trend": Mehr als jeder vierte Österreicher schätzt die Chancen einer neuen Partei hoch ein
market-Umfrage: Zufriedenheit mit Regierungsarbeit auf Rekordtief
Wien (OTS) - Die Negativ-Schlagzeilen rund um die Regierung und
das Gefühl politischer Lähmung drücken auch die Bewertung der
Regierungsarbeit durch die Bevölkerung drastisch nach unten - vor
diesem Hintergrund werden einer neuen Partei in der österreichischen
Politiklandschaft hohe Chancen eingeräumt. Das ist ein Ergebnis einer
Umfrage des Linzer market-Instituts für den "trend", das das
Wirtschaftsmagazin in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe
veröffentlicht. Demnach stufen 28 Prozent die Chancen einer
"Reformpartei", die sich auf die Lösung der großen Zukunftsaufgaben
wie Pensions-, Gesundheits- oder Bildungsreform konzentriert, als
"hoch" ein. 9 Prozent würden eine solche Partei "sicher" wählen, 30
Prozent "eher doch". Auf die Frage, wer von mehreren angegebenen
Kandidaten eine "Reformpartei" am besten anführen könnte, liegen
Wirtschaftskammer-Chef Christoph Leitl (19 Prozent),
Ex-Finanzminister Hannes Androsch (16 Prozent) und Magna-Gründer
Frank Stronach (15 Prozent) voran.
Wie dramatisch die Zufriedenheitswerte mit der Regierung gesunken
sind, belegen die market-Daten im Zeitvergleich: Aktuell sind 41
Prozent der Österreicher explizit unzufrieden mit Faymann,
Spindelegger & Co., während nur sechs Prozent ausdrücklich angeben,
zufrieden zu sein. Im Februar, kurz vor Josef Prölls Abschied aus der
Politik, lagen die entsprechenden Werte bei 13 bzw. 33 Prozent. Im
November 2008, unmittelbar vor dem offiziellen Abtritt der Regierung
Gusenbauer-Molterer hatten sich Zufriedenheit und Unzufriedenheit
noch mit je 26 Prozent die Waage gehalten.
Rückfragehinweis:
trend Redaktion, Tel.: (01) 534 70/3402
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | TRE






