APA-OTS Politikanalyse: Strache spricht von "Nestbeschmutzung"

Innsbruck/Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (17. Juni bis 23. Juni 2011) nimmt FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache die erste Position ein. Vizekanzler und ÖVP-Obmann Michael Spindelegger belegt den zweiten Platz, auf Rang drei folgt Bundeskanzler und SPÖ-Parteivorsitzender Werner Faymann.

FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache (Rang eins, 683 Nennungen) stellt beim Parteitag am 18. Juni in Graz seine potentiellen Minister und sein Parteiprogramm vor. In der Pressekonferenz von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und Front-National-Chefin Marine Le Pen im EU-Parlament vor zwei Wochen wird die Stimmenthaltung der FPÖ Amstetten zur Frage der Aberkennung der Ehrenbürgerschaft Adolf Hitlers vom ORF-Journalisten Raimund Löw thematisiert. Strache reagiert mit heftiger Kritik in Richtung Löw und wirft ihm "Nestbeschmutzung" vor. Vizekanzler und ÖVP-Chef Michael Spindelegger (Rang zwei, 397 Nennungen) meint dazu, dass diese Diskussionen in Österreich geführt werden sollen.

Bundeskanzler Werner Faymann (Rang drei, 282 Nennungen) und Bundespräsident Heinz Fischer (Rang sieben, 209 Nennungen) treffen den zur UNO-Energiekonferenz in Wien angereisten Arnold Schwarzenegger und sprechen mit ihm über Umweltschutz und das von ihm ins Leben gerufene Öko-Projekt "R-20".

Die viertgereihte SPÖ-Bildungsministerin Claudia Schmied (278 Nennungen) schickt kommende Woche den Gesetzesentwurf für die neue Oberstufe in Begutachtung. Dass Schüler künftig bis zu drei "Nicht genügend" im nächsten Semester ausbessern können, spaltet die ÖVP. Vizekanzler und ÖVP-Chef Michael Spindelegger forderte einen "Neustart der Verhandlungen" und widerspricht damit ÖVP-Bildungssprecher Werner Amon (Rang sechs, 227 Nennungen), der die Reform mit verhandelt hat.

Der Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler (Rang fünf, 245 Nennungen) ist erneut mit dem Thema Ortstafel-Streit in den Medien präsent. Er zeigt sich erfreut, dass in der von ihm initiierten Briefbefragung 67,9 Prozent der Ortstafellösung zustimmen.

Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking: Werner Amon, ÖVP (Rang sechs, 227 Nennungen); Uwe Scheuch, FPK (Rang 12, 95 Nennungen); Hans Peter Schlagholz, SPÖ (Rang 13, 90 Nennungen); Beatrix Karl, ÖVP (Rang 14, 78 Nennungen); Josef Ostermayer, SPÖ (Rang 15, 74 Nennungen); Josef Martinz (Rang 18, 71 Nennungen); Herbert Tumpel, AK (Rang 16, 71 Nennungen); Ewald Nowotny, OeNB (Rang 19, 67 Nennungen); Paul Rübig, ÖVP (Rang 20, 66 Nennungen); Friedrich Bernhofer, ÖVP (Rang 22, 61 Nennungen); Peter Kaiser, SPÖ (Rang 23, 60 Nennungen); Wilhelm Molterer, ÖVP (Rang 25, 59 Nennungen); Erwin Pröll, ÖVP (Rang 28, 55 Nennungen) und Hans-Peter Martin, Liste Dr. Martin (Rang 29, 53 Nennungen).

Diese Woche finden sich im Top-30 Ranking 14 Politikerinnen und Politiker der ÖVP und sechs der SPÖ. Die Grünen stellen drei, die FPK stellt zwei, die FPÖ und die Liste Dr. Martin jeweils einen Akteur. Außerdem unter den Top-30: Bundespräsident Heinz Fischer, Arbeiterkammerpräsident Herbert Tumpel, und OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über den OTS-Politik-Channel
http://www.ots.at/ranking/art/top/politik kostenlos abrufbar.

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