LR Anschober begrüßt Pläne der EU-Kommission einer verpflichtenden Energieeinsparung

Auch OÖ muss bei Energieeinsparung noch besser werden - Energieeffizienzgesetz im Herbst

Linz (OTS) - OÖ hat als erste Region Europas im Jahr 2007 die vollständige Energieerzeugung bei Raumwärme und Strom bis 2030 auf erneuerbare Energie beschlossen. Die erste Evaluierung zeigt, dass OÖ dabei auf Kurs ist: der Wärmeverbrauch sinkt deutlich, der Anteil erneuerbarer Energie an der Stromversorgung und an der Erzeugung von Raumwärme steigt jedes Jahr um 1,8 bzw um 3,4 Prozent. Energie-Landesrat Rudi Anschober: "Beim Stromverbrauch sind wir hingegen mit einem jährlichen Zuwachs von 0,4 Prozent noch nicht bei den angestrebten Einsparungen. Auch deshalb ist es wichtig, dass wir hier nachschärfen - unter anderem durch ein neues Energieeffizienzgesetz, das ich im Herbst dem Landtag vorlegen werde."

Ausdrücklich begrüßt wird von LR Anschober der Plan der EU-Kommission, eine neue Energieeffizienz-Richtlinie vorzulegen und ebenfalls im Herbst zu beschließen. Darin werden endlich verpflichtende Maßnahmen geplant: pro Jahr müssen die Mitgliedsländer zumindest drei Prozent der öffentlichen Gebäude sanieren, die Vergabe von öffentlichen Aufträgen soll zukünftig an jenes Angebot gehen, das die höchste Energieeffizienz bietet. Und die wichtigste Maßnahme: die Energieversorger werden verpflichtet dafür zu sorgen, dass in Hinkunft ihre Kunden jährlich 1,5 Prozent des Verbrauchs einsparen. Anschober: "Diese Verpflichtung hat sich in Großbritannien seit Jahren gut bewährt unter anderem finanzieren die Energieversorger Energiesparmassnahmen der Haushalte und Betriebe und refinanzieren diese Investition mit einem kurzfristigen Aufschlag auf die Energiepreise, der jedoch die Einsparungen nicht überschreiten darf. Für die Konsumenten führt dies zu keiner Erhöhung der Energiepreisen, sondern mittelfristig zu einer deutlichen Verringerung der Betriebskosten. Ich appelliere an die österreichische Bundesregierung, diesen Plan zu unterstützen."

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