Karas fordert EVP-interne Auseinandersetzung mit griechischer Nea Dimokratia

EVP-Fraktions-Vizepräsident sieht Verantwortungslosigkeit im Verhalten der griechischen Oppositionspartei

Brüssel, 22. Juni 2011 (ÖVP-PD) "Wenn die EU mit vereinten Kräften Griechenland aus der Schuldenfalle heraushilft, darf es nicht folgenlos bleiben, wenn uns unsere eigene Schwesterpartei im Stich lässt. Wenn die griechische Nea Dimokratia weiter in unverantwortlicher Weise die notwendigen Reformen blockiert, müssen wir sowohl in der EVP-Partei als auch in der EVP-Fraktion im Parlament über Konsequenzen nachdenken", so der Vizepräsident der EVP-Fraktion im EU-Parlament Othmar Karas im Vorfeld des Gipfels aller EVP-Parteichefs am Donnerstag in Brüssel. ****

"Ich verlange, dass die Nea Dimokratia
Verantwortungsbewusstsein und europäische Solidarität zeigt und die in Griechenland notwendigen Reformen aktiv mitträgt. Eine Partei, die diese Verantwortung und Solidarität nicht zusammenbringt, befindet sich nicht im Einklang mit den Werten der EVP", stellt Karas klar. Ihm sei unverständlich, wie sich die Nea Dimokratia in der jetzigen Situation nur "kleinlichem parteipolitischen
Taktieren" hingeben könne, wo es doch um die Zukunft des Landes und die Solidarität in der EU gehe.

Diese Frage sei zentraler Bestandteil seiner Gespräche mit seinen griechischen Abgeordnetenkollegen und sei heute ausführlich in der Fraktionssitzung diskutiert worden, so Karas. "Die Welt schaut auf Griechenland. Ich will mich nicht für unsere griechische Schwesterpartei schämen müssen. Ich fordere europäische Solidarität von der Nea Dimokratia. Griechenland muss jetzt liefern", so Karas abschließend.

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